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Mark Twain.

The man that corrupted Hadleyburg : and other stories and sketches

. (page 28 of 35)

nicht.

W. (To both girls. ) Wenn wir Sie storen so gehen wir
gleich wieder.

A. O, nein ! Gewiss, nein !

M. Im Gegentheil, es freut uns sehr, Sie zu sehen alle
beide.

W. SchSn !

GEO. Gott sei dank !

M. (Aside.} It s just lovely !

A. (Aside.} It s like a poem. [Pause.

W. Umsteigen !

M. Um welches ?

W. Umsteigen.

GEO. Auf English, change cars oder subject.

BOTH GIRLS. Wie schon !

W. Wir haben uns die Freiheit genommmen, bei Ihnen
vorzusprechen.

A. Sie sind sehr giitig.

GEO. Wir wollten uns erkundigen, wie Sie sich
befanden.



MEISTERSCHAFT 389

M. Ich bin Ihnen sehr verbunden meine Schwester
auch.

W. Meine Frau liisst sich Ihnen bestens empfehlen.

A. Ihre Frau ?

W. {Examining his book.} Vielleicht habe ich mich
geirrt. (Shows the placed) Nein, gerade so sagt das
Buch.

A. (Satisfied.} Ganz recht. Abcr -

W. Bitte empfehlen Sie mich Ihrem Herrn Bruder.

A. Ah, das ist viel besser viel besser. (Aside?)
Wenigstens es ware viel besser wenn ich einen Bruder
hattc.

GEO. Wie ist cs Ihnen gegangen, seitdem ich das
Vergniigen hatte, Sie anderswo zu sehen ?

M. Danke bestens, ich befinde mich gewohnlich ziem-
lich wohl. [GRETCHEN slips in with a gun, and listens.

GEO. (Still to Margaret.} Befindet sich Ihre Frau
Gemahlin wohl ?

GR. (Raising hands and eyes} Frau Gemahhn heiliger
Gott !

[Is like to betray herself with her smothered laughter,
and glides out.

M. Danke sehr, meine Frau ist ganz wohl. \_Pause.

W. Diirfen wir vielleicht umsteigen ?

THE OTHERS. Gut !

GEO. (Aside.] I feel better, now. I m beginning to
catch on. (Aloud.} Ich mochte gern morgen frtih einige
Einkiiufe machen und wlirde Ihnen sehr verbunden sein,
wenn Sie mir den Gefallen thiiten, mir die Namen der
besten hiesigen Firmen aufzuschreiben.

M. (Aside.} How sweet !

W. (Aside.] Hang it, 7 was going to say that !
That s one of the noblest things in the book.



390 MEISTERSCHAFT

A. Ich mochte Ihnen gern begleiten, aber es 1st mir
wirklich heute Morgen ganz unmoglich auszugehen.
(Aside.} It s getting as easy as 9 times 7 is 46.

M. Sagen Sie dem Brieftrager, wenn s gefallig ist, er
mochte Ihnen den eingeschriebenen Brief geben lassen.

W. Ich wtirde Ihnen sehr verbunden sein, wenn Sie
diese Schachtel ftir mich nach der Post tragen wtirden, da
mir sehr daran liegt einen meiner Gescha ftsfreunde in dem
Laden des deutschen Kaufmanns heute Abend treffen zu
kflnnen. (Aside.} All down but nine j set m up on the
other alley !

A. Aber, Herr Jackson ! Sie haben die Satze gemischt.
Es ist unbegreiflich wie Sie das haben thun konnen. Zwi-
schen Ihrem ersten Theil und Ihrem letzten Theil haben
Sie ganz funfzig Seiten tibergeschlagen ! Jetzt bin ich
ganz verloren. Wie kann man reden, wenn man seinen
Platz durchaus nicht wieder finden kann ?

W. Oh, bitte, verzeihen Sie ; ich habe das wirklich
nicht beabsichtigt.

A. (Mollified?) Sehr wohl, lassen Sie gut sein. Aber
thun Sie es nicht wieder. Sie miissen ja doch einraumen,
das solche Dinge unertragliche Verwirrung mit sich
fiihren. [GRETCHEN slips in again with her gun.

W. Unzweifelhaft haben Sic Recht, meine holdselige
Landsmannin. . . . Umsteigen !

[As GEORGE gets fairly into the following, GRETCHEN
draws a bead on him, and lets drive at the close, tut
the gun snaps.

GEO. Glauben Sie dass ich ein hiibsches Wohnzimmer
ftir mich selbst und ein kleines Schlafzimmer fur meinen
Sohn in diesem Hotel fiir funfzehn Mark die Woche be-
kommen kann, oder wiirden Sie mir rathen, in einer Privat-
wohnung Logis zu nehmen ? (Aside.] That s a daisy !



MEISTERSCHAFT 391

GR. (Aside.} Schade ! [She draws her charge and reloads.

M. Glauben Sie nicht Sie werden besser thun bei diesem
Wetter zu Hause zu bleiben ?

A. Freilich glaube ich, Herr Franklin, Sie werden sich
erkalten, wenn Sie bei diesem unbestandigen Wetter ohne
Ueberrock ausgehen.

GR. (Relieved aside.} So ? Man redet von Ausge
hen. Das klingt schon besser. [Sits.

W. (To A.} Wie theuer haben Sie das gekauft ?

[Indicating a part of her dress.

A. Das hat achtzehn Mark gekostet.

W. Das ist sehr theuer.

GEO. Ja, obgleich dieser Stoff wunderschon ist und das
Muster sehr geschmackvoll und auch das Vorzuglichste dass
es in dieser Art gibt, so ist es doch furchtbar theuer ftir
einen solchen Artikel.

M. (Aside.} How sweet is this communion of soul
with soul !

A. Im Gegentheil, mein Herr, das ist sehr billig. Sehen
Sie sich nur die Qualitat an. [They all examine it.

GEO. Moglicherweise ist es das allerneuste das man in
diesem Stoff hat ; aber das Muster gefiillt mir nicht.

[Pause.

W. Umsteigen !

A. Welchen Hund haben Sie ? Haben Sie den htibschen
Hund des Kaufmanns, oder den hasslichen Hund der
Urgrossmutter des Lehrlings des bogenbeinigen Zimmer-
manns ?

W. (Aside.} Oh, come, she s ringing in a cold deck
on us : that s OllendorfF.

GEO. Ich habe nicht den Hund des des (Aside.}
Stuck ! That s no Meisterschaft ; they don t play fair.
(Aloud.} Ich habe nicht den Hund des des In un-



392 MEISTERSCHAFT

serem Buche leider, gibt es keinen Hund ; daher, ob ich
auch gern von solchen Thieren sprechen mochte, ist es mir
doch unmoglich, weil ich nicht vorbereitet bin. Entschul-
digen Sie, meine Damen.

GR. (Aside.} Beim Tcufel, sie sind alle blodsinnig
geworden. In meinem Leben habe ich nie ein so niirrisches,
verfluchtes, verdammtes Gesprach gehort.

W, Bitte, umsteigen.

[Run the fallowing rapidly through.

M. (Aside.} Oh, I ve flushed an easy batch ! (Aloud.}
Wurden Sie mir erlauben meine Reisetasche hier hinzu-
stellen ?

GR. (Aside.} Wo ist seine Reisetasche ? Ich sehe keine.

W. Bitte sehr.

GEO. Ist meine Reisetasche Ihnen im Wege ?

GR. (Aside.} Und wo ist seine Reisetasche ?

A. Erlauben Sie mir Sie von meiner Reisetasche zu be-
reien.

GR. (Aside.} Du Esel !

W. Ganz und gar nicht. (To Geo.} Es ist sehr schwul
in diesem Coup.

GR. (Aside.} Coupe".

GEO. Sie haben Recht. Erlauben Sie mir, gefalligst,
dasFenster zii offnen. Ein wenig Luft wiirde unsgut thun.

M. Wir fahren sehr rasch.

A. Haben Sie den Namen jener Station gehort ?

W. Wie lange halten wir auf dieser Station an ?

GEO. Ich reise nach Dresden, SchafFner. Wo muss ich
umsteigen ?

A. Sie steigen nicht um, Sie bleiben sitzen.

GR. (Aside.} Sie sind ja alle ganz und gar verrdckt.
Man denke sich sie glauben dass sieaufder Eisenbahn reisen.



MEISTERSCHAFT 393

GEO. (Aside, to William.} Now brace up ; pull all your
confidence together, my boy, and we ll try that lovely good
bye business a flutter. I think it s about the gaudiest thing
in the book, if you boom it right along and don t get left
on a base. It ll impress the girls. (Aloud. ) Lassen Sie uns
gehen : es ist schon sehr spilt, und ich muss morgen ganz
friih aufstehen.

GR. (Aside grateful.) Gott sei Dank dass sie endlich
gehen. [Sets her gun aside.

W. (To Geo.) Ich danke Ihnen hoflichst fttr die Ehre
die Sie mir crweisen, aber ich kann nicht lander bleiben.

/ O

GEO. (To If.) Entschuldigen Sie mich gutigst, aber
ich kann wirklich niclit lander bleiben.

O

[GRETCHEN looks on stupefied.

W. (To Geo.) Ich habe schon eine Einladung angenom-
men ; ich kann wirklich nicht langer bleiben.

[GRETCHEN fingers her gun again.

GEO. (To W.) Ich muss gehen.

W. (To Geo.) Wie ! Sie wollen schon wieder gehen ?
Sie sind ja eben erst gekommen.

M. (Aside.) It s just music !

A. (Aside.) Oh, how lovely they do it !

GEO. (To jy.) Also denken Sie doch noch nicht an s
Gehen.

W. (To Geo.) Es thut mir unendlich leid, aber ich
muss nach Hause. Meine Frau wird sich wundern, was aus
mir geworden ist.



GEO. (To Jy.~) Meine Frau hat keine Ahnung wo ich
bin : ich muss wirklich jetzt fort.

W. (To Geo.) Dann will icli Sie nicht langer aufhalten ;
ich bedaure sehr dass Sie uns einen so kurzcn Besuch
gemacht habcn.



394 MEISTERSCHAFT

GEO. (To W.} Adieu auf recht baldiges Wieder-
sehen.

W. UMSTEIGEN ! [Great hand-dapping from the girls.

M. (Aside.} Oh, how perfect ! how elegant !

A. (Aside.} Per-fectly enchanting !

JOYOUS CHORUS. (All.} Ich habe gehabt, du hast
gehabt, er hat gehabt, wir haben gehabt, ihr habet gehabt,
sie haben gehabt.

[GRETCHEN faints, and tumbles from her chair, and the
gun goes off with a crash. Each girl, frightened,
seizes the protectinghand of her sweetheart. GRETCHEN
scrambles up. Tableau.

W. (Takes out some money beckons Gretchen to him.
George adds money to the pile.} Hubsches Madchen (giving
her some of the coins}, hast Du etwas gesehen ?

GR. (Courtesy aside.} Der Engel ! {Aloud impres
sively.} Ich habe nichts gesehen.

W. {More money.} Hast Du etwas gehort ?

GR. Ich habe nichts gehort.

W. (More money.} Und Morgen ?

GR. Morgen ware es nothig bin ich taub und
blind.

W. Unvergleichbares Madchen ! Und (giving the rest
of the money} darnach ?

GR. {Deep courtesy aside.} Erzengel ! (Aloud.}
Darnach, mein gnadgister, betrachten Sie mich also taub
blind todt !

ALL. (In chorus with reverent joy.} Ich habe gehabt,
du hast gehabt, er hat gehabt, wir haben gehabt, ihr habet
gehabt, sie haben gehabt !



MEISTERSCHAFT 395

ACT III.

Three weeks later.

SCENE i.

Enter GRETCHEN, and puts her shawl on a chair. Brushing
around with the traditional feather-duster of the drama.
Smartly dressed, for she is prosperous.

GR. Wie hatte man sich das vorstellen konnen ! In
nur drei Wochen bin ich schon reich geworden ! (Gets out
of her pocket handful after handful of silver, which she piles on
the table, and proceeds to rep ile and count, occasionally ringing
or biting a piece to try its quality.] Oh, dass (with a sigh]
die Frau Wirthin nur ewig krank bliebe ! . . . Diese
cdlen jungen Manner sie sind ja so liebenswiirdig !
Und so fleissig ! und so treu ! Jeden Morgen kommen
sie gerade um drei Viertel auf neun ; und plaudern und
schwatzen, und plappern, und schnattern, die jungen
Damen auch ; um Schlage zwolf nehmen sie Abschied ; um
Schlage eins kommen sie schon wieder, und plaudern und
schwatzen und plappern und schnattern ; gerade um sechs
Uhr nehmen sie wiederum Abschied ; um halb acht kehren
sie noche mal zuruck, und plaudern und schwatzen und
plappern und schnattern bis zehn Uhr, oder vielleicht ein
Viertel nach, falls ihre Uhren nach gehen (und stets gehen
sie nach am Ende des Besuchs, aber stets vor Beginn
desselben), und zuweilen unterhalten sich die jungen Leute
beim Spazierengehen ; und jeden Sonntag gehen sie dreimal
in die Kirche ; und immer plaudern sie, und schwatzen und
plappern und schnattern bis ihnen die Zfthne aus dem
Munde fallen. Und ich ? Durch Mangel an Uebung,
ist mir die Zunge mit Moos beleo;t worden ! Freilich ist s

O O



396 MEISTERSCHAFT

mir eine dumme Zeit gewesen. Aber um Gotteswillen,
was geht das mir an ? Was soil ich daraus machen ?
Taglich sagt die Frau Wirthin, * Gretchen (dumb-show of
paying a piece of money into her hand), l du bist eine
der besten Sprach-Lehrerinnen der Welt ! Ach, Gott !
Und taglich sagen die edlen jungen Manner, * Gretchen,
liebes Kind ( money-paying again in dumb-show three
coins), bleib* taub blind todt ! und so bleibe ich. . . .
Jetzt wird es ungefahr neun Uhr sein ; bald kommen sie
vom Spaziergehen zuriick. Also, es ware gut dass ich
meinem eigenen Schatz einen Besuch abstiitte und spazieren
gehe. \_Dons her shawl. Exit. L.

Enter WIRTHIN. R.

WIRTHIN. That was Mr. Stephenson s train that just
came in. Evidently the girls are out walking with
Gretchen ; can t find them, and she doesn t seem to be
around. (A ring at the door.} That s him. I ll go see.

[Exit. R.

Enter STEPHENSON and WIRTHIN. R.

S. Well, how does sickness seem to agree with you ?

WIRTHIN. So well that I ve never been out of my room
since, till I heard your train come in.

S. Thou miracle of fidelity ! Now I argue from that,
that the new plan is working.

WIRTHIN. Working ? Mr. Stephenson, you never saw
anything like it in the whole course of your life ! It s
absolutely wonderful the way it works.

S. Succeeds ? No you don t mean it.

WIRTHIN. Indeed I do mean it. I tell you, Mr.
Stephenson, that plan was just an inspiration that s what
it was. You could teach a cat German by it.



MEISTERSCHAFT 397

S. Dear me, this is noble news ! Tell me about it.

WIRTHIN. Well, it s all Gretchen ev-ery bit of it.
I told you she was a jewel. And then the sagacity of that
child why, I never dreamed it was in her. Sh-she,
Never you ask the young ladies a question never let on
just keep mum leave the whole thing to me, sh-she.

S. Good ! And she justified, did she ?

WIRTHIN. Well, sir, the amount of German gabble
that that child crammed into those two girls inside the next
forty-eight hours well, / was satisfied ! So I ve never
asked a question never wanted to ask any. I ve just
lain curled up there, happy. The little dears ! they ve
flitted in to see me a moment, every morning and noon
and supper-time ; and as sure as I m sitting here, inside
of six days they were clattering German to me like a house
afire !

S. Sp-lendid, splendid !

WIRTHIN. Of course it ain t grammatical the
inventor of the language can t talk grammatical ; if the
dative didn t fetch him the accusative would ; but it s
German all the same, and don t you forget it !

S. Go on go on this is delicious news

WIRTHIN. Gretchen, she says to me at the start,
4 Never you mind about company for em, sh-she I m
company enough. And I says, All right fix it your
own way, child ; and that she was right is shown by the
fact that to this day they don t care a straw for any
company but hers.

S. Dear me ; why, it s admirable !

WIRTHIV. Well, I should think so ! They just dote
on that hussy can t seem to get enough of her. Gretchen
tells me so herself. And the care she takes of them !
She tells me that every time there s a moonlight night she



398 MEISTERSCHAFT

coaxes them out for a walk ; and if a body can believe her,
she actually bullies them off to church three times every
Sunday !

S. Why, the little dev missionary ! Really, she s a
genius !

WIRTHIN. She s a bud, 7 tell you ! Dear me, how
she s brought those girls health up ! Cheeks ? just roses.
Gait ? they walk on watch-springs ! And happy ? by
the bliss in their eyes, you d think they re in Paradise !
Ah, that Gretchen ! Just you imagine our trying to
achieve these marvels !

S. You re right every time. Those girls why, all
they d have wanted to know was what we wanted done,
and then they wouldn t have done it the mischievous
young rascals !

WIRTHIN. Don t tell me ? Bless you, I found that out
early when / was bossing.

S. Well, I m im-mensely pleased. Now fetch them
down. I m not afraid now. They won t want to go home.

WIRTHIN. Home ! I don t believe you could drag
them away from Gretchen with nine span of horses. But
if you want to see them, put on your hat and come along ;
they re out somewhere trapesing along with Gretchen.

[Going.

S. I m with you lead on.

WIRTHIN. We ll go out the side door. It s towards
the Anlage. [Exit both. L.



Enter GEORGE and MARGARET. R. Her head lies upon his
shoulder, his arm is about her waist ; they are steeped in
sentiment.

M. (Turning a fond face up at him.} Du Engel !



MEISTERSCHAFT 399

GEO. Liebste ! [Kiss.

M. Oh, das Liedchen dass Du mir gewidmet hast es
ist so schon, so wunderschon. Wie hatte ich je geahnt
dass Du ein Poet warest !

GEO. Mein Schatzchen ! es ist mir lieb wenn Dir die
Kleinigkeit gefiillt.

M. Ah, es ist mit der zartlichsten Musik gefiillt
klingt ja so siiss und selig wie das Fliistern des Sommer-
windes die Abenddammerung hindurch. Wieder
Theuerste ! sag es wieder.

GEO. Du bist wie eine Blume !

So schon und hold und rein
Ich schau Dich an, und Wehmuth

Schleicht mir ins Ilerz hinein.
Mir ist als ob ich die Hande

Aufs Haupt Dir legen sollt ,
Betend, dass Gott Dich erhalte,

So rein und schon und hold.

M. A-ch ! (Dumb-show sentimentalisms.} Georgie
GEO. Kindchen !
M. Warum kommen sie nicht ?
GEO. Das weiss ich gar nicht. Sie waren
M. Es wird spat. Wir miissen sie antreiben. Komm !
GEO. Ich glaube sie werden recht bald ankommen,
aber [Exit both. L.

Enter GRETCHEN, R., in a state of mind. Slumps into a
chair limp with despair.

GR. Ach ! was wird jetzt aus mir werden ! Zuftllig
habe ich in der Feme den verdammten Papa gesehen !
und die Frau Wirthin auch ! Oh, diese Erscheinung die
hat mir beinahe das Leben genommen. Sie suchen die
jungen Damen das weiss ich wenn sie diese und die



400 MEISTERSCHAFT

jungen Herren zusammen fanden du heiliger Gott !
Wenn das gescheiht, wa ren wir Alle ganz und gar ver-
loren ! Ich muss sie gleich finden, und ihr eine Warnung
geben ! [Exit. L.

Enter ANNIE and WILL, R., posed like the former couple and
sentimental,

A. Ich liebe Dich schon so sehr Deiner edlen Natur
wegen. Dass du dazu auch ein Dichter bist ! ach, mein
Leben ist tibermassig reich geworden ! Wer ha tte sich
doch einbilden konnen dass ich einen Mann zu einem so
wunderschonen Gedicht ha tte begeistern konnen ?

W. Liebste ! Es ist nur eine Kleinigkeit.

A. Nein, nein, es ist ein echtes Wunder ! Sage es
noch einmal ich flehe Dich an.

W. Du bist wie eine Blume !

So schon und hold und rein
Ich schau Dich an, und Wehmuth

Schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist als ob ich die Hande

Aufs Haupt Dir legen sollt ,
Betend, dass Gott Dich erhalte,

So rein und schon und hold.

A. Ach, es ist himmlisch einfach himmlisch. [Jw.]
Schreibt auch George Gedichte ?

W. Oh, ja zuweilen.

A. Wie schon !

W. (Aside.} Smouches em, same as I do ! It was a
noble good idea to play that little thing on her. George
wouldn t ever think of that somehow he never had any
invention.

A. (Arranging chairs.} Jetzt will ich bei Dir sitzen
bleiben, und Du



MEISTERSCHAFT 401

W. (They sit.} Ja und ich

A. Du wirst mir die alte Geschichte, die immer neu
bleibt, noch wieder erzahlen.

W. Zum Beispiel, dass ich Dich liebe I

A. Wieder !

W. Ich sie kommen !

Enter GEORGE and MARGARET.

A. Das macht nichts. Fortan !

[GEORGE unties M. s bonnet. She retles his cravat
interspersings of love-pats, etc., and dumb show of
love-quarrellings.

W. Ich liebe Dich.

A. Ach ! Noch einmal !

W. Ich habe Dich vom Herzen lieb.

A. Ach ! Abermals !

W. Bist Du denn noch nicht satt ?

A. Nein ! ( The other couple sit down, and MARGARET
begins a retying of the cravat. Enter the WIRTHIN and
STEPHENSON, he imposing silence with a sign.} Mich hungert
sehr, ich iwhungre !

W. Oh, Du armes Kind ! (Lays her head on his
shoulder. Dumb-show between STEPHENSON and WIRTHIN.)
Und hungert es nicht mich ? Du hast mir nicht einmal
gesagt

A. Dass ich Dich liebe ? Mein Eigener ! (Frau
WIRTHIN threatens to faint is supported by STEPHENSON.)
Hore mich nur an : Ich liebe Dich, ich liebe Dich

Enter GRETCHEN.

GR. (Tears her hair.} Oh, dass ich in der H5lle wlire 1
M. Ich liebe Dich, ich liebe Dich ! Ah, ich bi.i so

D D



402 MEISTERSCHAFT

gltlcklich dass ich nicht schlafen kann, nicht lesen kann,
nicht reden kann, nicht

A. Und ich ! Ich bin auch so gliicklich dass ich nicht
speisen kann, nicht studieren, arbeiten, denken, schreiben

S. (To Wirthin aside.} Oh, there isn t any mistake
about it Gretchen s just a rattling teacher !

WIRTHIN. (To Stephenson aside.} I ll skin her alive
when I get my hands on her !

M. Komm, alle Verliebte !

[ They jump up, join hands, and sing in chorus

Du, Du, wie ich Dich Hebe,

Du, Du, liebest auch mich !
Die, die zartlichsten Triebe

S. (Stepping forward.} Well !

[ The girls throtu themselves upon his neck with enthusiasm.
THE GIRLS. Why, father !
S. My darlings !

[ The young men hesitate a moment, then they add their
embrace, flinging themselves on Stcphenson s neck,
along with the girls.
THE YOUNG MEN. Why, father !

S. (Struggling.} Oh, come, this is too thin ! too quick,
I mean. Let go, you rascals !

GEO. We ll never let go till you put us on the family list.
M. Right ! hold to him !
A. Cling to him, Will !

[GRETCHEN rushes in and joins the general embrace,
but is snatched away by the WIRTHIN, crushed up
against the wall, and threatened with destruction.
S. (Suffocating.} All right, all right have it your own
v/ay, you quartette of swindlers !

W. He s a darling ! Three cheers for papa !
EVERYBODY. (Except Stephenson, who bows with hand on
heart ) Hip hip hip : hurrah, hurrah, hurrah !



MEISTERSCHAFT 403

GR. Der Tiger ah-h-h !

WIRTHIN. Sei ruhig, you hussy !

S. Well, I ve lost a couple of precious daughters, but
I ve gained a couple of precious scamps to fill up the gap
with ; so it s all right. I m satisfied, and everybody s for
given [With mock threats at Gretchen.

W. Oh, wir werden fur Dich sorgen du herrliches
Gretchen !

GR. Danke schon !

M. (To Wirthin}. Und fur Sie auch ; denn wenn
Sie nicht so freundlich gewesen wa ren, krank zu werden,
wie wa ren wir je so glucklich geworden wie jetzt ?

WIRTHIN. Well, dear, I ivas kind, but I didn t mean
it. But I ain t sorry not one bit that I ain t. [Tableau.

S. Come, now, the situation is full of hope, and grace,
and tender sentiment. If I had in the least the poetic gift,
I know I could improvise under such an inspiration (each
girl nudges her sweetheart] something worthy to to Is
there no poet among us ?

[Each youth turns solemnly his back upon the other , and
raises his hands in benediction over his sweetheart s
bowed head.

BOTH YOUTHS AT ONCE.

Mir ist als ob ich die Hande
Aufs Ilaupt Dir legen sollt

u They turn and look reproachfully at each ether the

girls contemplate them with injured surprise.
S. (Reflectively.) I think I ve heard that before some
where.

WIRTHIN. (Aside.} Why, the very cats in Germany
know it !

(Curtain,^)



404 MY BOYHOOD DREAMS



MY BOYHOOD DREAMS

THE dreams of my boyhood ? No, they have not been
realised. For all who are old, there is something infinitely
pathetic about the subject which you have chosen, for in no
greyhead s case can it suggest any but one thing dis
appointment. Disappointment is its own reason for its
pain : the quality or dignity of the hope that failed is a
matter aside. The dreamer s valuation of the thing lost
not another man s is the only standard to measure it by,
and his grief for it makes it large and great and fine, and is
worthy of our reverence in all cases. We should carefully
remember that. There are sixteen hundred million people
in the world. Of these there is but a trifling number in
fact, only thirty-eight millions who can understand why a
person should have an ambition to belong to the French
army ; and why, belonging to it, he should be proud of that ;
and why, having got down that far, he should want to go on
down, down, down till he struck the bottom and got on the
General Staff; and why, being stripped of this livery, or set
free and reinvested with his self-respect by any other quick
and thorough process, let it be what it might, he should
wish to return to his strange serfage. But no matter : the
estimate put upon these things by the fifteen hundred and
sixty millions is no proper measure of their value : the proper
measure, the just measure, is that which is put upon them by



MY BOYHOOD DREAMS 405

Dreyfus, and is cipherable merely upon the littleness or
the vastness of the disappointment which their loss cost him.

There you have it : the measure of the magnitude of a
dream-failure is the measure of the disappointment the
failure cost the dreamer ; the value, in others eyes, of the
thing lost, has nothing to do with the matter. With this
straightening out and classification of the dreamer s position
to help us, perhaps we can put ourselves in his place and
respect his dream Dreyfus s, and the dreams our friends
have cherished and reveal to us. Some that I call to mind,
some that have been revealed to me, are curious enough ;
but we may not smile at them, for they were precious to
the dreamers, and their failure has left scars which give them
dignity and pathos. With this theme in my mind, dear
heads that were brown when they and mine were young to
gether rise old and white before me now, beseeching me to
speak for them, and most lovingly will I do it.

Howells, Hay, Aldrich, Matthews, Stockton, Cable,
Remus how their young hopes and ambitions come flooding
back to my memory now, out of the vague far past, the
beautiful past, the lamented past ! I remember it so
well that nis;ht we met together it was in Boston, and

O O *

Mr. Fields was there, and Mr. Osgood, Ralph Keeler, and
Boyle O Reilly, lost to us now these many years -and
under the seal of confidence revealed to each other what
our boyhood dreams had been : dreams which had not as
yet been blighted, but over which was stealing the grey of

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