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John E. B. (John Eyton Bickersteth) Mayor.

The Latin Heptateuch : published piecemeal by the French printer William Morel (1560) and the French Benedictines, E. Martène (1733) and J. B. Pitra (1852-88) online

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stande. Dio beiden Oodicos von Laon stanimcn, der oiiie a\i.s dem neunten,
der andere wold aus dem Anfange des zehnten Jahrlmndcrts. Alle drei
Codices waren an den gleichen Stellen niangelhaft, wieseu also aiif den
gleichen Ursprung hin. — Pitra hat mit Gluck den Dichter wiedcr herge-
stellt. Wir zweifeln nicht, dass wir den echten luuencus vor uns haben.
Die Gedanken, das Festhalten am Wortlaute und die Sprache mahnen an
den Verfasser der Ilistoria euangelica. — Wir theilen aber Pitra's IMeinung
nicht, dass luuencus die ganze heilige Schrift dichterisch behandelt habe.
Sinnig ist seine Vermuthung, der Dichter habe seine Metra in Hepta-
teuchum unter Kaiser Julian aus bekanntem Anlasse verfasst.

A new light was thrown on the date and character of our
poem by an essay of Lucian Mliller's in 18G6 {lihein. Mus. N. F.
XXI 123 — 133. 'Zu Ennius und den christlichen Dichtern')
It is true that Miiller knew nothing of the Spicilegium Soles-
mense, pubHshed fourteen years before; but he first observed
that the Heptateuch was known to Aldhehn and Beda; he
called public attention to Dr Giles's discovery of the Trinity
ras., and protested against supposing that luuencus, Tertullian
or Cyprian, had anything to do with the authorship. luuencus
does not shorten the ablative of the first declension or aduerhia
multiplicatiaa.

P. 126. Dagegen ist es wieder zu viel Eln*e, wcnn in dem Catalog des
Trinity-College Aldhelmus als Verfasser dieser Lateinischen Bearbeitung
des Pentateuchs geuannt wird. Wer je die Gedichte des Aldhelmus gelesen
(und das ist keine Kleinigkeit) wird mir bezeugen, dass sie iiberall den
stammelnden Fremdling zeigen, wahrend jenes Ejjos zwar alle Spuren
spaten Alters tragt, aber, wie jeder auf den ersten Blick erkennt, von
Jemaud kommt, dem das Latein Muttersprache war.

P. 127. Auch die Zeit unseres Gedichtes lasst sich niclit genau bestim-
men, doch ist dieselbe mit ziemlicher Sicherheit im fiinften oder sechsten
Jahrhundert zu fixiren, und der friihere Termin kommt mir noch etwas
probabler vor als der spiiterc.

Ebenso ist das Vaterland des Anonymus ganz im Ungewissen. Denn
wenn Herr Oehler in Bezug darauf sagt 'certa Afri auctoris indicia stilus
habet nulla', so vermisse ich ebensosehr sichcre Anzeichen fur einen
Italischen, Gallischen, Hispanischen, Britannischen oder lUyrischen Ur-
sprung, der kleineren Provinzen des Wcstens gar niclit zu gedenken. — Am
Iciclatesten mochte ich mich fur Gallien entschoidon und zwar nur aus
einem Grunde, der aber nicht ganz absurd ist, niimlich weil Uberhaupt
Gallien vom vierteji bis zum sechsten Jahrhundert in profaner wie vvelt-
licher, prosaischer und poetischer Schrifstellerei das regste geistige Leben
zeigt, so dass man bei namenlosen Werken immer zuniichst an jenes Land,
erst etwas spiiter an die librigeu d«uken wird.



L. MULLER. xxvil

Das Gedicht enthiilt manche schoiio Stelleii. Freilich war es auch
nicht gerade schwer bei Bearbeitung der alteii hebriiischeii Volkssagen
Poesie zu zeigen, zumal wenii man sich, wie unser AuonymiiM, recht genau
an die Ueberlieferung des Originals hielt. Und in Wahrheit ist vieles in
jenem Epos eigentlich niclits weiter als eine Paraphrase des Bibeltextes,
wohlgemerkt nach der italischen Uebersetzung, nicht nach der Vulgata.

P. 128. Die Sprache und Metrik unseres Autors sind nicht ungewandt,
obwohl sie freihch nur allzu viele Spuren der niedergehenden Kunstsonne
tragen, wofiir in meinem Buche die nothigen Belege gesammelt sind.
Uebrigens wimmelt der Text noch von Corruptelen. — Alles ist naturlich
stark verbramt mit Virgihschen Reminiscenzen, die zuweilen (so 121,317)
sich zur Annexion gauzer Verse versteigen. Auch Ovid und in geringerm
Grade Horaz haben ihr Scherflein steuern miissen, ebenso Juvenal und
Andere.

P. 131. Mliller rightly divines that the verse cited by Aldhelm p. 244
Giles septuaginta prius truncarat corpora regiim, belongs to our poem,
though he is mistaken in seeking for its origin in Judges 9 5, instead
of I 7 (in our poem Judges 18).

Pp. 130 — 2. Mliller conjectures that the poem originally, like the
Aeneid, formed twelve books (Ruth, 1 2 Sam., 1 2 Kings, as well as the
Heptateuch). P. 132. Denn dass jener Dichter alle Denkmaler des alten
Testaments in lateinische Verse umgegossen hatte, ist doch wenig probabel.
Mag sich auch aus Aldhelmus und andern Autoren ergeben, dass gleichfalls
poetische Bearbeitungen der Propheten und anderer Werke der Hebriier
ehemals existirt haben: eine so gigantische Unternehmung, noch dazu
eines nicht verachtlichen Versificators, ware schwerlich den so zahlreichen
Scribenten bis auf Aldhelmus und Beda unbekannt geblieben.

P. 133. Um zuletzt noch einmal auf die Arbeit, von der wir ausge-
gangen waren, zurlickzukommen, so wiii'den wir liber den Titel derselben
vmd darliber ob sie noch im siebenten Jahrhundert existirt, aus dem
zuletzt angefuhrten Citat des Aldhelmus besser Auskimft erhalten, wenn
dieser Herr nur einigermassen die Gabe besasse — sehr im Gegensatz zu
Beda — sich einfach oder doch menschlich auszudrlicken. So al)er glaube
ich nicht dass die Ueberschrift jenes langathmigeii Epos lautete 'libri
diuinae legis', und ebenso steht es aus den Worten des Grammatikers
keineswegs ganz fest, dass ihm das Gedicht nicht mehr vorgelegen oder
doch wenigstens das folgende Citat nicht direkt aus demselben geschopft
sei Vielmehr kanu man aus den Worten des angelsachsichen Gram-
matikers ebensowohl abnehmen, dass jenes Werk damals bekaunt gewesen
sei als das Gegentheil. — Doch vielleicht verbreitet Licht liber dasselbe
irgend ein gllicklicher Fund in den Bibliotheken Frankreichs oder Eng-
lands. Dass in diesen noch viel flir christliche Poesie stecke (eiuiges ist
auch hier in Leiden), steht ausser allem Zwfifel und wird ja auch von Zeit
zu Zeit durch gllickliche Entdeckungen bestiitigt.

It is singular that this closing appeal elicited no information
M. H. d



xxviii Z. MULLER. BERNHARDT.

al^ont Pitra's discovery. In a later essay in the same voluine
'Zu Hieronymus, Porfirius und Alcimus Auitus' (pp. 2G3 — 272)
Miiller returns to the Heptateuch (pp. 2GG — 272)

P. 268. Niemals wlirde ich audi die vorige Abhandlung und was sicli
in dieser auf jeue zurlickbezieht geschrieben haben, hiitte mir niciit die
Aufgabe obgelegen, ein grosses, den Litterarhistorikern giinzlich ent-
scliwundenes Ei)os, oder vielmehr einen Cyklus von Epen der Kenntniss
wiederuni zuzufiihren.

Pp. 269 270 Miiller cites, after Biilir, Sirmond's description of the Hep-
tateuch, and rejects the claims of Alcimus Auitus to the authorship.
Pp. 270 — 1 Und wenn jene Dichtungeu nach Sprache und Metrik dem
carmen in Genesin glichen, was nach der Aussagc Sirmonds kaum zwei-
felhaft ist, so sind sie eben schon dadurch mit diesem unwerth des Auitus,
eines im ganzen sehr regolrechten, kunstvollen Autors, der sich sogar, wie
aus einem Brief an den Rhetor Viuentiolus hervorgeht, iiber Verlangerung
des i in potitur Gewissenscrupel machte....Ich hatte S. 125 die Verse des
Werkes de pentate^icho auf ungefahr 5500 fixirt; hier sind es nur gute
4000. Entweder also ist der Text jener drei Hds., in denen Sirmond das
Werk gesehen hatte, stark mit LUcken verseheu (sowie auch, beiliiutig
gesagt, das Buch der Genesis wenigstens eine grossere enthiilt nach V. 325,
wie schon Martene bemerkt) oder die Zahlen bei Sirmond sind ungenau
oder der Autor hat in den spatern Theileu der Bearbeituug des Pentateuchs
sich mehr der Klii-ze beflissen als friiher, wofiir beim Leviticus und ander-
weit mancherlei Griinde existiren konnten. — Wo aber stecken nun die
Codices, in denen mit oder ohne des Autors Nameu der Jesuit jene Epen
gesehen hat ? Ich weiss es flir den Augenblick nicht und habe auch keiue
Lust danach zu forschen. Frankreich ist gross und hat viele Bibliotheken.
— Genug, die waren im 17. Jahrhundert dort vorhandeu und dlii-ften, zum
grossten Theil wenigstens, noch jetzt irgendwo latitiren. Die noch fehlen-
den Biicher Samuelis und der Kouige werden sich aber wohl auch noch
auftreiben lassen.

In the Rhein. Mus. N. F. xxii, 1867, 329—344, 464, MuUer writes of
two shorter poems ascribed to our author: 'Zu Tertullians Gcdichten c?e
Sodoma und de Jona'. p. 329. 'Uuter den kleineren Poesien des christ-
lichen Alterthums nehmen durch edle Einfalt der Darstellung, Zierlichkeit
der Sprache und des Versbaus eincn hervorragenden Platz ein die Epyllien
de Sodoma und de lona, beide ohne Zweifel nicht bloss von demselben
Autor, Honderu auch mit Bezug auf eiiiander verfertigt '. Miiller gives a
collation of ms. Lugd. Bat. M. L. V. Q. 86.

Bernhardy (Geschichte d. rom. Litteratur^ 1S72, 995 — G)
evidently had never seen the Heptateuch ; he ascribes the
poem on the Old Testament without hesitation to the Spaniard
luuencus, gives lo41 verses to Genesis, and speaks of the con-



F.BERT, sen WADE. xxix

siderable addition of ' more than 1200 (!) verses' furnished by
the Spicilegium Solesmense.

Adolf Ebert in his excellent Geschichte der christlich-lateini-
schen Literatur von ihren Anfangen bis zum Zeitalter Karls
des Grossen (vol. i of his general history of the literature of the
middle-ages in the west, of which three volumes have now
appeared), Leipz. 1874, pp. 114 — 6, sums up against the author-
ship of luuencus, but rashly infers from the use of the old Latin
instead of the vulgate that the date must be early in the 4th
century. He says however that a monograph^ going into
minute detail is necessary before the question of authorship is
finally settled.

Teuffel in his third edition (1875) leaves the question of
identity of authorship open for further inquiry; he has some
pertinent criticisms on the metre of the Heptateuch.

Eug. Stern in Lichtenberger's Encyclopedie des sciences
religieuses vii (Paris 1880) 585, unhesitatingly ascribes the
Heptateuch to luuencus.

L. Schwabe, editor of the 4th ed. of Teuffel, 1881—2,
distinctly rejects, on sufficient grounds, after Ebert, the author-
ship of luuencus (p. 946) :

Gegen die Autorschaft des luuencus spricht dass Hieronymus liber eine
Bearbeitung (iind eine so umfassende !) der alttestamentlichen Geschichte
durch luuencus schweigt, ferner dass Beda das canticum aus der Exodus
ohne Nameu des luu. anfiihrt, und endlicli dass die stoffliche und nament-
lich die metrisch-prosodische Behandlung im Vergleich zu der hist, euang.
erhebliche Verschiedenheiten aufweist. Then follow details.

Walter Lock (Diet, of Christian Biography, ill, 1882, 599)'
leaves the authorship doubtful, but evidently thinks that the
Heptateuch may possibly belong to luuencus.

My notes were worked off when I received a post-card from
a Berlin correspondent, referring me to Karolingische Diclitungen
untersucht von LUDWIG TRAUBE. .^BELWULF. AL-
CHUINE. ANGILBERT. RHYTHilEN. (pt. 1 oi Schriften zur

1 In the preface, p. vii n. 1, Ebert suggests subjects for other monographs.

2 Mr Lock says that the hist, euang. 'will be found in Galland iv, Migne
XIX, Ceillier in, and the other collections.' Tlaiuly he never set eyes on
Ceillier.

c/2



XXX L. TRAUBE.

germ. Philologie lirsg. v. Max Roediger, Berl. Weidmann 1888
Svo), which indicates (pp. 21 — 24) some imitations of Cyprian's
poem.

Exod. 1140 multaque praeterea rerum commenta nouanim
mirificis sunt facta modis, quae dicere qui uult,
expromat citius pelagus quas uoluit harenas.

iEctelwulf must have read in 1140, with A, nouarunt, for he writes (xx
50—52 in Poetae lat. aeui Carolini rec. Ern. Diimmler I 600 Berl. Weid-
mann 1881, forming part of the Monumeuta Germaniae historica):
hie tamen haec placuit rerum commenta nouare,
mirificis sunt facta modis quae: laudibus ornet
uersificus, poterit qui digne haec dicere dootus.

Exod. 1157 saphirus hanc sequitur...

1161 berillo annexus onychnus.

Cf. MS. XXII 78 saphirus hie sohum biriloque adnexus inantc^
fecerat eximium dominus cui insederat almus.

Above all a long passage :

Exod. 1363 mox sanctus ab aula

eflfatur dominus caeli quae iusserat ante;

1365 ut, cum uulnifica populus post bella quiesset^
otia respiciens, tantum consortia nosset
de populo concessa suo, ne forte uirorum
incautas mentes fallaci eluderet astu
coniunx sumpta foris profauaque sacra doceret.

1370 iamque quater denos celeri cum lumine soles^
triuerat hie uates mdlamque adsumpserat escam
ieiunum referens ad castra ingentia pectiis.
ilium conspicuae fulgentem lampade flammae
obtutu* timuere uirum fraterque ueretur

1375 mortalis reuocans fulgenti a lumine^ uisua.
nescius at uates suhitae uirtutis honore^
sacratum uisum esse'^ sibi, formidine plehis
noscitat immensi uelandum luminis ictum,
ne ludaea cohors cum uisu auerteret aures.

1380 sed cum pacifica domini se ad uerba ferebat,
lutea perspicuo toUebat liutea peplo.

^ So Traube, for in ante.

* So also Traube.
^ So also Traube.

* Traube's (mistaken) conjecture for oltutus.
^ So also Traube.

« So Traube (wrongly) with /Ed. 17.
^ So Traube (wrongly).



AEBELVVLF. ALGHVIN. xxxi

ilicet exhibitis populo certante metallis
et quae Sidonio tingiintur uellera luto
artibus eximiis sacratum perficit aedem.

'Daraus hat iE3". auf den Teufel anwendend was Cyprian von den
nichtjudischen Frauen sagt, ja auch was jener Moses durch Gott verleiht,
folgendes iiber Abt Eorpuin und seine Monche umgedichtet' (Traube 23
citing uEJ. XIII 11 sqq.) :

triuerat hie soles nullamque adsumpserat escam
ieiunum referens uolitanti lumine pectits.
nee minim: excellens faciat si talia princeps,
cum maiora boni patrent his aequo minores.

15 atque dies multas certant ieiunia Christo
reddere, ne mentes fallax elitderet astu
incautas hostis subitae uirtutis honore.
saepius ipse luit sacrae formidine plehis
bella nefanda: simul populo certante fideli

20 auxilium praestans Christus concertat ab arce.

Traube justly infers that the writer of such a cento must
have had the authority cited before his eyes, not merely in
his head.

Traube refers to Alchuin ep. 252 cir. 803-4 A.D. (p. 802 Jaffe)
a letter to the abbot of S. Riquier (' Centulensi'), in answer to
queries addressed by order of ' David ' (Charles the Great) ;
'Flaccus Albinus' 'Flaui Homeri' optat salutem.

Prima interrogatio fuit de rubo : cuius esset generis ? de quo nomine
diuersa inuenimus exempla. legitur enim in metro, quod in eptatheco^
conscribitur, huiusmodi uersus :

in quo conspicua flammarum lampade cernit,
proGuruam fulgere ruhum neque ignibus uri?

Item Ambrosius^ in hymno paschali :

et flamma famulum protiocans,
rubum non perdas spineam,
cum sis ignis concremans,
non wis quod inluminas.

1 "heptateucho (qui pentateuchum et losue et indices compreliendit), de
quo Gaius Vettius Aquilinus luueucus poema fecit, cf. Pitia Spicilegium
Solesmense t. i prolegomena p. xxxvi." Jaff6.

2 " ap. Pitra Spic. Solesm. i p. 177 ver. 185 ISO.'' Jaffe.
2 Not among the 12 hymns in Ambrose's works.



xxxii CLAVDIVS MARIVS VICTOR.

Peiper Alcim. Aiiit. prooem. lxviii :

In conspectum hie profei-am Exempla poetarum a diuersis conlecta,
quae Alcinii sine ueri siue spurii uersiculos exliibent. et ca qiiidem, quae
ex eodice Vatican o Reginae 215 s. viii ex. uel villi (quern non describit
Reifierscheidius) edidit H. Keilius (Index scholarum aest. a. 1872), Mico
Centulensis^ monasterii s. villi ciuis, de quo praeter alios optime egit
E. Duemmlerus, Neucs Archiv iv 516'^, non conlegisse quidem, sed in usum
suum conuertisse uidctur ; in utraque autera conlectione Cypriani uersus
citantnr, oniisso poetae nomine in Vatican©, addito Alcliimi prinio et altcri
apud Miconem. Sunt autem hi :

196 his actis cynomya fluit quae musca canina

190 protenus adscribit uatis populoque uiritim

191 saffirus banc sequitur cum qua carbunculus ardet.
Leguntur apud Cyprianum Exod. 341, losua 405, Exod. 1157.

In the excellent edition of Claudius Marius Victor, edited
in the 16th vol. pt. 1 of the Vienna corpus scriptorinn ecclesiasti-
corum (1888), Karl Schenkl ascribes the Heptateuch to 'Cyprian'.
He supposes (p. 349) that Victor died not loug after A.D. 425
and that he imitated Cyprian.

P. 352 — 3. Ex poetarum christianorum libris imitatus est Victor mul-
tis locis carmiuis, quod ad Cyprianum quendam ab Thascio Caecilio
Cypriano diuersum referendum esse nuper demum intellectum est, cam
partem, qua Genesis explicatur. ex hoc igitur carmine colores desumpsit,
locutiones, uersuum exitus uel initia. in primis memorabilia sunt, quae
apud utrumque de Sara Sarra uocata et de quercu ilia ad Mambram (cf.
Cypr. 529. 416; Al. iii 606 sq. 411) leguntur. adde quod oratio a deo
ante diluuiura in terram immissum habita in utroque libro etsi non singu-
lis uersibus, tamen sententiis et coloribus congruit (cf. Cypr. 243 sqq.
Al. II 385 sqq.). id tamen discrimen intercedit inter Cypriani carmen et
Alethiam, quod ille accuratius Moysis uestigia sccutus est, Victor ucro
ceteris neglectis eas tantum res, quae poemati conuenire uidebantur, recepit
neque semper eum, qui est in Ccnesi, ordinem in narrando seruauit. sic
ut unum tantum exemplum proferam, eas partes, quibus familiarum pro-
pagines singulis nominibus propositis ordine enumerantur, aut omisit aut
ita circumcidit, ut nisi duo uel tria uomina non adfcrret. contra haec dili-

1 In Picardy, on the little stream Garden, two leagues from Abbeville (see
chron. Centulense in d'Achery spicil. iv). Hero S. lliquicr, a native, built a
church and monastery on the Somme in the reign of the elder Dagobert
(628— C3H).

' A ms. (no. 10470 — .3) of the Burgundian hbrary at Brussels. Ducmmler
describes it (under the heading 'Gcdichtsammlung aus S. Riquier') in pp.
515 — 521, but does not mention these lines of Cypiian. It is in 4to s. x.
Another copy of the extracts in ms. Burney 357 xii xiii.



CLAVDIVS J/ARIVS VICTOR. xxxiii

gentius espressa sunt a Cypriano. probe enim intellexerat Victor, quam
absurdum esset talia uomina, quae horrid um Romanis ac pueris etiam
ridiculum sonareut, cumulare. atque eadem de causa, quod puerorum iu
usum hoc carmen composuerat, omisit ea, quae Gen. 19 31 sqq. de Lothii
filiabus narrantui", etsi mentionem fecit turpis libidinis Sodomitarum, ita
tamen, ut excusaret sese, quod talia proderet (iii 695 sqq.).

As I have had occasion to cite this work of Karl Schenkl's,
I hope that my frieud will receive in good part a few suggestions :
Aleth. 1 43 circumrotat orbem = Cic. Germanic, fr. 3 9.

90 quas uario raptim iussus uirescere fetu. On Gen. 1211 I
have restored reuirescere.

9G iam tribus exactis motu succensa citato

in flammas ignisque globum se cogere iussa est
solis prima dies fundataque semina lucis
puniceos roseo sparserunt fomite crines,
100 lunaque, noctis honor, proprio seu lumine fulsit
seu ueniente globo radios percussa refudit,
inferiore uia soli subiecta pependit,
astraque distinctis mundum pingentia zouia
floribus aetheriis uarios uibrare colores
105 et magis ornatis caelum splendere tenebris

caerula nox stupuit, rutilis dum spicula flammis
fusa micant urguentque alacres noua sidera iactus.
quae iubar obducit radiis lucisque profundae
quadam nOCTe tegit signataque limite certo
110 tempore dlSSIcIEns, certa statione peracta
praecipitisque poll numerosA uicE rEDiRE,
ire semel iussuM, reuolutum conficit annum
artificemque sacrum mira compage fatetur.
108 qxcae is nox. The poet cannot possibly have written nox lucis pro-
fundae quadam nocte tegit. Read in 109 nVBe, 'covers as it were with a
cloud of light profound', which agi'ees well with the oxymoron iubar obdu-
cit radiis. In 110 d**ecans is the ms. reading. Read dVClT aGEns and
place a full stop after joe/-acto. Ill 'nomerosa uice redire corr?/:/)to; temp-
tabam nice retro; redire ex ire (u. 112) ortttm esse uidetur\ Read
n VmerosVS vORTicIS oRBiS (or actus), and in 112 with the ms. iussuS.
139 quo rerum postulat usus. 393. Ov. m. xiii 215.
382 se recepisse sui. Sm'ely Morel's se cepisse is right.
399 nam qui dinoscere nescit

quo distent diuersa bonis, cf. luv, x 2.
402 mentis nube remota. cf. luv. x 4.

406 fas fuat. Retain the ms. reading y^a^.
505 ut quos mortales faciet tua culpa creari,

mortis nonnumquam lacerae sint causa purenti. cf. Cypr. Gen.



xxxiv PEIPER. CYPRIAN.

1035 funere facta parens.
II 58 = 111 171.
106 ac mox flamma fuit. Read fuRit.
158 ueiia secunda. luv. ix 31.
185 nuUique obnoxia culpae = 304. Ov. a. a. i 395.
388 abolere nocentes=lll 640.

The Vienna edition of our poet has been entrusted to a
scholar long at home in the later Latin, witness e.g. his edition
of Sen. trag., Ausonius, Aulularia siue Querolus, Boethius. The
volume is thus announced: CYPRIAN VS (Gallic, poeta), Car-
men de heptateucho, etc., DRACONTIVS de deo libri in,
EVGENIVS TOLETANVS, VERECVNDVS. Ed. R. Peiper.

In his edition of Alcimus Auitus^ Peiper, who alone has
examined the live known mss. of the Heptateuch, gives us
important infonnation.

After citing a commendation of Alcimus from ' Aethici Istri
breuiarium scriptum Merouaeorum in regno c. a. 630,' Peiper
proceeds (p. Liii Liv) :

Cum haec .scriberentur, dudum extra artiores i)roiiinciae fines in alias
inde regioues euagata erat coUectio carminum Auiti ; neque soliiis Auiti,
sed aliorum quoque poetarum, qui uel olim lectitabantur in ciuitatibus
Lugdunensium Viennensium Aruernorum uel quorum laus nuper eo i)er-
uenerat; iam enim in unum corpus redacta multorum opera per codices
uulgabantur. id quod primum factum esse uidetur s. vi ad exitum labente,
cum innotuissunt in Galliis at Aratoris carmina missa ad Partlienium
praefectum Galliarum, et eius auctoris, qui Cyprianus dicitur iu uetus-
tissimis libris.

PRIMI ORDINIS LIBRI.

Vetus catalogus codicum Sti Nazarii Laurissensis^ (cd. A. RIaius Spicileg.
Rom. v 192) in uno rubricae L codice hauc refert compichcnsa :

20 Mctrum Cypriani super hcptateuchum et regum et Hester ludith
et Machabaeorum

Huiic codicem interisse dolenius magnopere; nam non omnia, quae
continebat, seruaruut codices duo Lauduuenses, quorum uetiL'jtior^ est
Laudunensis n. 279 fol. raaximo, s. viii in. (olim 'no. 301 uai'ia opera').

^ Alcimi Ecdicii Auiti Vionnensia episcopi opera quae supeisunt rccensuit
Rudolfus Peiper. Berl. Weidinann 1883. 4to (forming part of the new Monu-
menta Gcrmanian liistorlca. Auctorum antiquissimorum toini vi pars pos-
terior).

^ i.e. of Lorscli or Laurisheim, IG in. S. of Darmaludt.

2 Pitra's A, Peiper's N.



MANUSCRIPTS OF IIEPrATEUCII. xxxv

Extreme in folio legitiir PP litteris Pithoeanae manui simillirnis, insuiit
autem in eo haec :

l' metrum sancti Hilarii Pictauiensis episcopi in geuesi (fragmentum)

1^ Proba de aeptatico

3" Cipriani de Sodoma

22'' — 33' Liber geneseos metricus Cipriani

34'' (uacuum)

34' Incipit liber quaestionum super librum Genesis^

105', 1 114', 1 metrum de Exodo (inscr. deest, subscr. : Finit liber
Exodus)

125', 2 127', 2 liber leuiticus

132'', 2 137', 1 metrum super numerum

144', 1 146', 1 metrum deuteronomii

ISP, 1 — 155'', 1 metrum lesu naue

157', 2 — 162', 2 metrum super librum iudicum

163', 2 abrumpitvu" codex inde a f. 158"" mutilatus

Conpositus est hie liber quatemionibus xx, qui insigniti sunt in fine
litteris A — V. Primi autem quaternionis interierunt folia 1 et 2 : inter
quat. D et E tria folia interposita sunt (f. 32 — 34), in quibus posterior pars
Cypriani metri de genesi perscripta est.

Foliorum numeratio recenti mauu facta est neglegenter : non semel
omissi sunt numeri, nee tamen praeter prima et ultima folia quidquam ex-
cidisse uidetur.

Laudunensis n. 273 2, forma quaternaria maxima, s. vim ex. (olim
' no. 360 uaria opera '). ' Hunc librum dederunt Bernardus et Adelelmus
deo et S. Mariae Laudunensis ecclesiae. Si quis abstulerit ofiensionem dei
et scf Mariae incurrat.' Paulo inferior aetate est altero.

5'', 1 versus Cipriani de Sodoma.

129', 2 — 130'', 1 metrum super leuiticum (pars extrema a u. 263 — 309)

^ These explanations are by Wigbod (or perhaps Kichbod, third abbot of
S. Nazaire, Lorsch, abp. of Treves 791).

2 Pitra's B, Peiper's n. Peiper (p. lxxiv) doubts whether it is copied from A,
as Pitra asserts. 1 learn from Peiper's collation that B omits Genesis and Exodus,
a fact of which Pitra gives no warning, except by silence. On p. 188 indeed
Exod. COS and 006 Pitra does cite C, but only in these two places, by a manifest
oversight.



xxxvi MANUSCRIPTS OF IIEPTATEUCn.

135'', 1 metnini .super numcruni.
147", 2 metrum super deuteronomiura
154% 1 metrum lesu tiaue

162', 2 metrum super librum ludicum.

On p. LVI n. 74 Peiper adds several examples of the word
lieptateuchus to those collected by Forcelliui, Ducange (' hep-
taticus') and Wattenbach (Schriftkunde' p. 12G = 102, 395 ed. 1).



Online LibraryJohn E. B. (John Eyton Bickersteth) MayorThe Latin Heptateuch : published piecemeal by the French printer William Morel (1560) and the French Benedictines, E. Martène (1733) and J. B. Pitra (1852-88) → online text (page 3 of 27)