Kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien. Math.

Anzeiger der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften ..., Volume 11 online

. (page 3 of 20)
Online LibraryKaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien. MathAnzeiger der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften ..., Volume 11 → online text (page 3 of 20)
Font size
QR-code for this ebook


Universitat. II. Beitrage zur Morphologic und Biologie der Hefe.
Von Emil Schumacher. Nr. XV, p. 122—123.

Wimpffen, Graf von, kais. Gesandter am k. italienisehen Hofe: Bericht
liber die Ftfrderung der den Herren Th. F u c h 8 und Alex. B i 1 1 n e r
aufgetragenen geologischen Forschungen an der OstkUste Italiens,
8eitens der italienisehen Regierung. Nr. IX, p. 63.

Winckler, Anton, w. M.: Ueber die unbestimmte Integration einer Gat-
tung transcendenter Functionen. Nr. XV, p. 122.

Winnecke, A.: Entdeckung eines neuen teleskopischen Kometen am
20. Februar 1874 durch denselben. Nr. VI, p. 39.

— Elemente und Ephemeride des von Prof. W i n n e c k e am 20. Februar
zu Strassburg entdeckten Kometen. Nr. VI, p. 42.

— Entdeckung eines weiteren neuen Kometen am 11. April 1874 durch
denselben. Nr. X, p. 78.

— Elemente und Ephemeride des von demselben am 11., und vonHerrn
Temp el in Mailand am 18. April entdeckten Kometen. Nr. X,
p. 83—84.

— Dankschreiben fur den ihm zuerkannten Kometen-Preis. Nr. XVI,
p. 129.

Wiillerstorf-Urbair, Bernhard Freiherr von, Ehrenmitglied : Die
meteorologischen Beobachtungen und die Analyse des Schiffkurses
wahrend der Polar-Expedition unter Weyprecht und Payer
1872—1874. Nr. XXVIII, p. 213—214.

Wiirzburg: Einladung der physikalisch - medicinischen GeseUschaft
daselbst zur Theilnahme an ihrem fiinfundzwanzigjahrigen Stiftungs-
feste, und Begluckwunschungs - Telegramm an dieselbe. Nr. XXVII,
p. 209.

Y.

Y e d d o : Dankschreiben der deutschen GeseUschaft fur Natur- und VOlker-
kunde Ostasiens daselbst fur den mit ihr eingegangenen Schriften-
tausch. Nr. XI, p. 91.

Z.

Zepharovich, Victor Ritter von , c. M.: Mineralogische Mittheilungen.
(V.) Nr. IV, p. 21.

— Beitrage zur Kenntniss einiger Gesteine Stid - GrOnland's. Von K.
Vrba. Nr. VI, p. 37-38.

ZSller, Professor: Ueber Ernahrung und Stoffbildung der Pilze.
Nr. XVIH, p. 142-144.

— Ueber die Zusammensetzung fossiler Eier und verschiedener im
Guano gefundener Concretionen. Nr. XIX, p. 153—156.



Digitized by



Google



*%.v>



\ \0<



%



Digitized by



Google



Kaiserliche Akademie der Wissenshaften in Wien.



Jahrg. 1874. Nr. L



Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe vom

8. J&nner.



Das c. M. Karl Frits ch, em. Vicedirector der k. k. Central-
Anstalt fttr Meteorologie, tibersendet eine Abhandlung, betitelt :
„Normale Zeiten fttr den Zug der Vogel und verwandte Erschei-
nungen" und bittet urn Aufnahme derselben in die Denkschriften.

In den beiden Theilen des Kalenders der Fauna * sind zwar
bereits mehrjahrige Mittelwerthe der Beobachtungen enthalten,
welche an den Stationen der k. k. Central-Anstalt fttr Meteoro-
logietiber die Ankunftund den Abzug derVtfgelsowie ttber and ere
verwandte Erscheinungen angestellt worden sind. Urn aber ein
chronologisches Bild sammtlicher Erscheinungen zu erhalten,
sind die Mittelwerthe auf gleiche geographische Coordinaten,
jene von Wien namlich, reducirt worden.

Da jedoch seitdem wieder einige Jahre verflossen und die
Beobachtungen fortgesetzt worden sind, so konnten neuerdings
Mittelwerthe fttr Erscheinungen, insbesondere andere Arten der
VOgel, abgeleitet werden, welche in den beiden Theilen des
Kalenders nicht enthalten sind, weil zur Zeit ihres Entwurfes die
Beobachtungen noch nicht ausreichend waren.

Auch ist es wtinschenswerth, Materiale fttr Untersuchungen
zu gewinnen, fttr welche streng wissenschaftliche Grundlagen
bisher kaum noch vorliegen, wie ttber die Abh&ngigkeit des
Zuges der Vflgel und verwandter Erscheinungen von klimatischen,
geographischen, orographischen und anderen Verhaltnissen.



Sitzungsber. LVI. und LVHI. Bd. 1867 und 1868.



Digitized by



Google



In dieser Hinsicht ist es von grossem Nutzen, ttber die
Mittelwerthe der Erscheinungen von vielen Stationen eines aus-
gedehnten Gebietes verfligen zu kflnnen. Diesem Bedtirfnisse
ist in der gegenwartigen Arbeit entsprochen, indem dieselbe die
Ergebnisse der Beobachtungen von 124 Stationen enthSlt, wovon
107 auf Oesterreich-Ungarn, die tibrigen auf andere Lander von
Europa entfallen.

An alien diesen Stationen zusammen wurden 225 Vogfcl-
arten beobachtet, von denen die meisten, namlich 80 (achtzig)
Percent Zugvtfgel sind.

Durch die in neuesterZeit erschienenenVogelschutz-Gesetze
dttrfte meiner Arbeit auch ihre praktische Bedeutung zuerkannt
werden. Die systematische Anordnung des Stoffes verdanke ich
Herrn Prof. Dr. Anton Fritsch, Custos des Prager Museums.
An den Beobachtungen nahmen hervorragenden Antheil die
Herren: E. Seidensacher in Cilli und Rudolfswert, R. La-
g6nski in Grodek bei Lemberg, A. Reslhuber in Krems-
mttnster, Karl Deschmann in Laibach, J. Finger in Wien,
und mehrere andere, welche durch Beobachtung einer grossen
Zahl von Arten sich als tiichtige Kenner der Ornis bewahrten.
Grosser ist die Zahl derjenigen, welche sich auf wenige Arten
beschrankten, aber mehrere Jahre hindurch aushielten, so dass
ihren Bemtthungen genaue Normalwerthe zu danken sind.



Herr Professor Cam. Heller in Innsbruck legt die erste Ab-
theilung einer Arbeit ttber die Tunicaten des Adriatischen Meeres
vor. Dieselbe hat den Zweck, die in der Adria vorkommenden
Tunicatenformen n&her zu charakterisiren und bezttglich ihres
inneren Baues genauer zu untersuchen. In letzterer Beziehung
wurde besonders dem Gefasssysteme der Ascidien eine grossere
Auftnerksamkeit zugewendet. Der Verfasser weist nach, dass
jenes schlauchformige Organ, welches man als das Herz der
Ascidien bezeichnet, eigentlich nur die Fortsetzung eines gr^ssern,
unter dem Kiemensacke verlaufenden GefM-ssstammes sei, der in
seiner ganzen L&nge contractil ist und die Fortbewegung des
Blutes bald in der Richtung nach vorn, bald nach rttckw&rts
vermittelt, und dass die Wandung dieses Stammes aus einer



Digitized by



Google



Lage dttnner, deutlich quergestreifter Muskelfasern bestehe,
welche stellenweise sich netzartig verbinden. Er weist ferner
auf die grosse Uebereinstimmung bin, welche sich in dieser
Beziehung zwischen dem Gefasssysteme der Ascidien und jenem #
von Amphioxus finde, indem bei letzterem auch der unter der
AthemhChle verlaufende Stamm in seiner ganzen Ausdehnung
pulsirt. — Nach einer ausflihrlichen Schildening der ver-
schiedenen im Ktfrper verzweigten Blutbahnen gibt er noch eine
tibersichtliche Darstellung des Gesammtkreislaufes. An diese
reiht sich die Untersuchung der Cellulosehlllle, des Kiemen-
sacks, der Verdauungs- und Geschlechtsorgane. Unter den
zw()lf aufgeflihrten Arten wurde besonders Ascidia mentula
genauer untersueht, da sie zu den grQssern und haufigern
Formen im Adriatischen Meere geh6rt. Die Schilderung der
Organisations- Verhaitnisse und Beschreibung der einzelnen Arten
wird durch sechs Tafeln in moglichst getreuen Abbildungen
naher erlstutert.



Herr Prof. Maly in Innsbruck ttbersendet eine Abhandlung
von Herrn Dr. Jul. Donath, betitelt: „Ueber die bei der
saurenBeactiondesHarns betheiligten Substanzen."

In derselben wird ein Verhalten eigenthlimlich labilen
Gleichgewichtes naher ertfrtert, welches man beobachtet, wenn
Hippursaure oder andere organische Sauren auf dreibasisches
oder gewOhnliches, phosphorsaures Natron einwirken, und das
auch ftir thierische Flttssigkeiten von Bedeutung ist. Die einzel-
nen Versuche selbst lassen sich in gedrangter Ktirze nicht gut
wiedergeben.



Herr Dr. F. Exner legt eine Untersuchung vor: „t)ber
LSsungsfiguren a n Krystallflachen", und bemerkt hier-
bei Folgendes :

„In Bezug auf die Harte an Krystallen habe ich bereits
frtiher nachgewiesen, dass ihre Verschiedenheit je nach der
Lage der untersuchten Richtung lediglich bedingt sei durch die
Anordnung der Spaltungsebenen, und dass ein Einfluss der



Digitized by



Google



krystallographischen Werthigkeit der untersuchten Richtung
gegen den durch die Spaltbarkeit bedingten vollkommen ver-
schwindet. Es lag daher die Frage nahe, ob auch der Wider-
stand, den ein Krystall einem aufl(5senden Mittel in verschiedenen
Richtungeri entgegensetzt, ahnliche Gesetze befolge. Die zur
Entscheidung dieser Frage angewendete Metbode gestattete den
Aufltfsungsprocess von einem Punkte der Krystallflache aus
in radialer Weise einzuleiten; die auf diese Weise an ver-
schiedenen Krystallen erhaltenen Ltfsungsfiguren fiihrten zu dem
Schlusse, dass die L5sungsgeschwindigkeit in den verschiedenen
Richtungen zun&chst bedingt sei durch die krystallographische
Werthigkeit derselben, und dass ein merklicher Einfluss der
Spaltbarkeit auf den Process der Lflsung sich nicht constatiren
l&sst. Es zeigen somit die Erscheinungen der L6sung in dieser
Beziehung ein umgekehrtes Verhalten wie die der HSrte. u



■*£

Herr Professor Dr. S, Stern ttberreicht eine Abhandlung,
betitelt: ^Weitere BeitrStge zur Theorie der Schall-
bilduag."

Die Untersuchung einer entsprechend grossen Anzahl von
Stimmgabeln mit Rttcksich't auf die Starke ihrer T8ne ohne
Resonanzboden lehrt Folgendes : Tiefe Gabeln ttfnen bei propor-
tionalen Dimensionen weitaus schwacher als hohe, und zwar
gehtdieAbnahme derTonstarke parallel der derTonhfthe. Gleich
hohe Gabeln ttfnen urn so lauter, je grosser ihreDknensionen.
Longitudinale Sttfsse auf den Gabelstiel machen unter geeigneten
Umstanden den Grundton erklingen. Eine eingehende Analyse
aller dieser Erscheinungen zeigt, dass weder die GrQsse der
Bertihrungsflache zwischen Gabel und Luft, noch auch die GrOsse
der Schwingungsamplituden irgend einen Einfluss haben auf die
Tonst&rke, wohl aber erkl&ren sich alle ungezwungen durch die
Annahme, dass nicht die transversale Bewegung, sondern erst
durch selbe bewirkte Verdichtungen und Verdttnnungen im Ver-
bindungsbogen den Ton geben. Diese Verdichtungen und Ver-
dttnnungen mttssen in der That bei gleicher Stosskraft urn so
schwacher werden, je linger die Gabelzinken sind.



Digitized by



Google



Eine weitere Reihe von Thatsachen, die sich an Glocken,
Stimmgabeln, St&ben etc. ergeben, lehrt, dass Verdichtungen
und Verdlinnungen in jeder homogenen Masse sich nach alien
Richtungen der Kugeloberflache ausbreiten, d. h. dass ihre Druck-
kraft nicht bios longitudinal, sondern auch lateral wirksara sein
mttsse, woraus weiter folgt, class die durch Verdichtung erzeugten
Verschiebungen in begrenzten Stoflmassen nothwendiger Weise
krummlinig ausfallen rnttssen, so dass bei longitudinalen Ein-
wirkungen doch immer ausser den longitudinalen auch transver-
sale Verschiebungen bestehen mtissen. Die krummlinigen Ver-
schiebungen mUssenum so complicirtereBahnen haben, je grosser
die Stoffmasse, und ihre freien Flacben. Die Erfahrung zeigt,
class auch die Ton- oder SchalLstarke der GrCsse dieser Facto-
ren parallel steht.

Die krummlinigen Bahnen kftnnen auch geradlinige oder
nahezu geradlinige Bestandtheile enthalten, deren Grftsse von
der Grosse der transversalen Excursionen abhangt. Die Erfah-
rung zeigt, dass nur diese geradlinigen Bestandtheile der Schwin-
gungsbahnen Resonanz erregen ktfnnen, indem sie auf die den
ursprtinglich schwingenden Korper umgebenden Stoffmassen
tibergehen, und in ihnen Verdichtungen und Verdttnnungen er-
regen.

Diese wenigen Satze erklaren eine grosse Reihe auff&lliger
Erscheinungen, so z B., dass Stimmgabeln in der Nahedes Ohres
recht laut ttinen, und in geringer Entfernung sehr rasch an Ton-
st&rke verlieren, was bei dem Schalle, der von longitudinal ge-
strichenen Staben ausgeht, in htJchst auff&llig verschiedenem
Verh&ltnisse geschieht. Ebenso erklaren sich eine Reihe auffal-
liger Verschiedenheiten , die sich beztiglich der Interferenz an
Stimmgabel-Resonanzttfnen, an den Kl&ngen von Scheiben, Plat-
ten, und auch an den Klangen von Labial- und Zungenpfeifen
constatiren lassen.



Selbstverlag der kais. Akad. der Wissenschaften in Wien.



Aub der k. k. Hof- und Staatsdruekerei in Wien.



Digitized by



Google



Digitized by



Google



Kaiiserliche Akadeinie der Wisseiishailteii in Wien.



Jtkrg. 1874. \r. II.



Siting <ler matliPiiiatisch-iiaturwissenscliaftlichen Class?* vum
15. Janner.



Herr Prof. Dr. F. C. Schneider ilberreicht: „Die Ergeb-
nisse der cheniiscben Analyse der euganaischen Thermen bei
La Battaglia unci der Schwefelquellen von Trentschin-Teplitz. 4

Erstere gelten allgemein als Schwefelthermen, und doeb ist
nicbt einmal mittelst Nitroprussidnatrium eine Spur von Sulfurete
bildendem Schwefel weder in den Thermen von Monte Irone bei
Abano, noch in jenen von St Helena bei Battaglia nachzuweisen.
Dagegen wurde in derselben Bors£ure nebst sehr geriugen
Mengen von Jod nnd Broin gefunden.

Die Thermen von Trentschin-Teplitz enthalten Strontium.

Als zuverlassigste Controle sowol fttr die Gesammtmenge
der in Mineralwassern enthaltenen festen Bestandtheile, als fttr
die Gesammtmenge der Basen empfiehlt Schneider die Uin-
wandlung des Abdampfrttckstandes in Sulfate und die Bestim-
mnng der darin enthaltenen Schwefelsfture,



Herr F. Lippich, Professor an der Universitat zu Prag,
Ubersendet eine Abhandlung, betiielt: „Beinerkung zu einem
Satze aus Riemann's Theorie der Functionen einer ver&nder-
liehen complexen GrOsse".



Herr Dr. P. Langer liberreicht eine Abhandlung: „Ueber
ein angebornes abnormes Cavum im Nasenrachenraum, eine
rhinoskopisch-anatomische Beobachtung*.

Eine an der laryngoskopischen Klinik des Dr. L. Sckrotter
am allgemeinenKrankenhause aufgenommene Patientin zeigte mit



Digitized by



Google



Ausnahme einer massig naselnden Stimme keine Erscheinungen,
die eine AbnormMt im Cavum pharyngo-nasale andeuten, aber
folgenden interessanten rhinoskopischenBefund. Im obern Drittel
des septum narium befindet sich eine beilaufig haselnussgrosse,
in der Mittellinie gelegene, 10 Mm. von rttckwarts nach vorne sich
erstreckende Grube, die mit derselben Schleimhaut ausgeklei-
det ist, wie die Umgebung und eigene Secretion hat. Die Ein-
gangstfffnung betr£gt 12 Mm. im Durchmesser, ist nahezu kreis-
rund und liegt in derselben verticalen Ebene wie die Choanen.
Dieses Cavum setzt sich noch hinter dem obern Rand der Ein-
gangsflffnung nach aufwarts in die Schadelbasis hinein fort.

Soweit die HOhle im Rhinoskope sichtbar ist, hat sie ihren
Sitz im Vomer, seine Alae weichen weit auseinander und es ist
auch der hintere Rand desselben tief gespalten und dadurch ist
die kntfcherne Grundlage im unteren und den beiden seitlichen
Antheilen gebildet. Die crista sphenoid, fehlt, und es geht die
Fortsetzung des Cavums nach aufwarts hinter dem obern Rand
der Eingangsoflfnung entweder nur bis zur untern, glatten Keil-
beinsflache, oder es ist diese letztere nach aufw&rts eingebuchtet,
oder endlich es ist wirklich eine Communication mit dem Sinus
sphenoidal, vorhanden, was man durch Injection von gefarbten
Fltissigkeiten in den obern Nasengang nachweisen kann.

Die genaue Symetrie, die glatte Auskleidung, der Mangel
einer jeden Narbe, sprechen fttr eine angeborne Bildungsano-
malie; ausserdem lassen sich noch aus der Entwicklungs-
geschichte einige Daten zur Erklarung des Zustandekommens
dieses Cavums anftihren. Was den Vomer betriflft, so konnte in
der ersten knorpeligen Anlage eine Spaltung vorgekommen sein,
die sich erhalten. Was die Fortsetzung des Cavums nach auf-
warts betriflft, so kflnnte dieselbe mit der in der 6. oder 8. Woche
des embryonalen Lebens erfolgenden Aussttilpung der Rachen-
schleimhaut in die Schadelh5hle hinein in genetischen Zusam-
menhang gebracht werden. Im 5 — 8 monatlichen Embryo existiren
zwei Keilbeine, ein vorderes und hinteres, die durch eine beson-
ders nach abwHrts klaflfende Fuge getrennt sind, hat sich letztere
mangelhaft geschlossen, so ist die Fortsetzung im Keilbein ent-
standen.



Digitized by



Google



Digitized by



Google



10



Beobachtungen an der k. k. Centralanstalt fur Meteorologie

im Monate



T ag




Luftdru


ck in Millimetern




Temperatur Celsius


19 h


2 k


9 h


Tages-
mittel


Abwei-
chung Yom
Normalst.




19 h


2 b


9 b


1


745.4


750.6


755.2


750.4


4- 5.0


4-


5.5


4- 5.4


-h 3.8


2


58.6


58.1


58.0


58.2


-hl2.8


4-


0.6 -


4- 3.8


4- 0.9


3


59.0


59.4


59.2


59.2


-hl3.8


4-


2.0


4- 4.2


-h 1.6


4


58.9


59.1


58.7


58.9


+13.5





0.9


-h 1.4


-h 1.8


5


56.8


55.3


52.2


54.8


-h 9.3


4-


2.6


-h 2.7


-h 2.7


! 6


46.8


41.8


49.0


45.9


-h 0.4





O.d


4- 7.9


-h 1.8


i 7


55.9


58.0


59.8


57.9


4-12.4





2.3


4- 0.7


— 2.8


8


62.1


62.9


62.7


62.6


4-17.1





5.0


- 1.6


- 5.8


9


62.7


61.8


60.3


61.6


4-16.1





7.8


— 0.8


— 4.9


10


57.0


55.8


57.0


56.6


4-11.0





8.6


- 1.6


- 5.3


11


57.7


57.2


56.5


57.1


4-11.5


_


8.1


-h 1.4


- 1.6


12


55.8


55.5


57.3


56.2


4-10.6





0.5


4- 3.6


4- 3.3


13


57.5


57.6


57.4


57.5


4-11.9


4-


0.4


-h 1.6


4- 0.2


; 14


55.5


54.4


53.3


54.4


4- 8.7


4-


0.2


4- 2.0


- 0.2


15


51.6


51.0


50.3


51.0


4- 5.3





1.9


4- 1.3


4- 0.2


16


48.9


4\3


38.0


44.1


— 1.6





2.3


-h 0.4


4- 5.4


17


36.6


36.6


40.2


37.8


— 7.9


4-


7.1


4- 8.1


4- 5.3


i l8


43.9


45.6


44.1


44.5


— 1.2


4-


5.1


4- 6.5


4- 5.8


;■ 19


47.1


48.0


47.7


47.6


-h 1.8


4-


6.8


4- 8.0


4- 3.5


I 20


43.3


42.9


43.8


43.3


— 2.5


4-


0.4


4- 6.7


4- 1.7


21


44.4


45.6


47.5


45.8


0.0


4-


5.8


4- 8.8


-h 6.2


22


49.4


49.3


48.8


49.2


4- 3.3


4-.


5.8


4- 8.1


-h 4.0


23


48.3


47:i


47.8


47.7


4- 1.8


4^


3.5


4- 6.0


4- 5.0


24


43.7


40.0


45.4


43.0


— 2.9


4-


6.1


-h 7.8


4- 4.6


25


51.2


51.7


52.1


51.7


4- 5.7


4-


1.8


4- 4.3


-h 2.7


26


50.6


49.2


48.0


49.3


4- 3.3




0.0


4- 8.1


— 1.3


27


45.1


43.3


41.3


43.2


— 2.8


4-


3.7


4- 8.2


— 2.5


28


34.7


39.3


44.2


39.4


— 6.6





0.8


4- 2.9


4- 0.1


29


47.5


49.3


51.6


49.5


4- 3.4





3.2


- 0.5


— 2.4


30


52.6


52.9


53.0


52.8


4- 6.7





8.4


- 3.2


- 7.0


» 31


51.4


49.9


49.8


50.4


4- 4.3





7.8


— 3.1


— 5.3 ,


J Mittel

i •


750.95


750.78


751.30


751.01


4- 5.29





0.04


3.52


0.85



Maximum des Luftdruckes 762.9 Mm. am 8.
Minimum des Luftdruckes 734.7 Mm. am 28.
24-stiindiges Temperatur-Mittel 1.22° Celsius.
Maximum der Temperatur 8.8° C. am 21.
Minimum der Temperatur —10.0 C. am 31.



Digitized by



Google



11



und Brdmagnetismug, Hohe Warte bei Wien (Seehdhe 194 Meter),
December 1873.



Temperatur
Celsius


Max.


Min.


Bewolkung


Nieder-
schlag


















Tages-
mittel


Abwei-
ohung vom
Normalst.


der
Temperatur


19 h


2 h


9 h


Tages-
raittel


in Mm.

gemessen

nm 9 h.


4- 4.9


4- 2.7


4- 6.0


4- 3.3


10


10


10


10.0




4- 1.8


— 0.3


4- 4.0


- 0.1


1








0.3




4- 2.6


4- 0.6


4- 5.0


— 0.6


10


5


10


8.3




+ 0.8


— 1.1


4- 1.8


— 1.0


10


10


2


7.3




4- 2.7


4- 1.0


4- 2.8


4- 1.4


10


10


10


10.0




+ 2.9


4- 1.3


4- 7.9


- 1.3


10


• 6


2


6.0


4.6!


- 1.5


— 3.0


4- 1.8


— 2.8


2


2





1.3




— 4.1


- 5.4


— 1.6


- 6.0


1








0.3




— 4.5


— 5.7


— 0.7


- 7.9


1








0.3




— 5.2


— 6.2


— 1.4


— 8.6











0.0




— 2.8


- 3.7


4- 1.6


— 8.1








8


2.7




4- 2.1


4- 1.4


4- 3.6


- 2.6


10


10


10


10.0




4- 0.7


4- 0.1


4- 3.3


- 1.0


9


10


10


9.7




4- 0.7


4- 0.3


-i- 2.0


— 0.5


10


7


10


9




— 0.1


— 0.4


4- 1.3


— 2.3


10


10


10


10.0




4- 1.2


4- 1.1


4- 5.4


- 3.5








10


3.3


0.6AI


4- 6.8


4- 6.8


4- 8.1


4- 5.1


1


6


10


5.7


0.7!


4- 5.8


4- 5.9


4- 7.0


4- 4.8


10


3


10


7.7


2.01


-1- 6.1


4- 6.4


4- 8.5


4- 2.6


2


2


5


3.0


4.8!


4- 2.9


4- 3.2


4- 6.9


— 0.6


10


6


10


8.7




4- 6.9


4- 7.3


4- 8.8


4- 1.3


9


6


1


5.3


1.31


+ 6.0


4- 6.5


4- 8.1


4- 4.0


1


2





1.0




4- 4.8


4- 5.4


4- 6.0


4- 2.0


9


4


1


4.7




+ 6.2


4- 6.8


4- 7.8


4- 2.3


8


7


2


5.7


3.4*


4- 2.9


4- 3.6


4- 4.6


4- 1.1


1


5


6


4.0




4- 2.3


4- 3.1


4- 8.1


— 1.3





2





0.7




-h 4.8


4- 5.7


4- 8.8


— 3.8





2


9


3.7




+ 0.7


4- 1.7


4- 4.3


- 1.0


2


10


7


6.3


0.6*


— 2.0


— 0.9


4- 0.1


- 3.8 !


1


2


7


3.3




— 6.2


— 5.0 !


— 2.3


- 8.7 I











0.0




- 5.4


— 1.0


— 2.7


—10.0 i











0.0




1.44


4-1.13


4.16


- 1.54 j

i
i


4.8


4.4


5.2


4.8





Grosster Niederschlag binnen 24 Stunden 4.8 Mm. am 19.
Niederschlagshohe 18.0 Millim.

Das Zeichen \ beim Niederschlag bedeutet Regen, * Schnee, A Hagel, t VVetter-
louchten, I Gewitter.



Digitized by



Google



12



Beobachtungen an der k. k. Centralanstalt fur Meteorologie

im Monate



Tag


Dunstdruck in Millimetern


Feuchtigkeit


in Procenten




















19"


2 h


9 h


Tages-
mittel


19 h


2 h


9 b


Tages-
mittel


1


5.2


4.7


4.2


4.7


77


71


70


73


2


3.3


3.5


3.5


3.4


68


57


70


65


3


3.4


4.5


4.9


4.3


64


73


94


77


4


4.0


4.4


4.5


4.3


94


87


85


89


5


4.9


5.0


5.1


5.0


89


89


91


90


6


4.2


3.4


3.0


3.5


98


42


57


66


7


2.7


3.5


2.8


3.0


69


81


74


75


8


2.4


2.7


2.1


2.4


76


66


72


71


9


2.3


2.6


2.3


2.4


94


60


74


76


10


2.0


2.8


2.7


2.5


88


70


88


82


11


2.0


3.1


3.0


2.7


82


61


74


72


12


3.8


4.2


4.8


4.3


86


70


83


80


13


4.4


4.0


4.0


4.1


92


78


85


85


14


3.6


3.5


3.5


3.5


76


66


78


73


15


3.3


3.9


4.0


3.7


84


78


85


82


16


3.1


3.7


4.9


3.9


81


78


74


78


17


5.0


3.0


4.2


4.1


66


38


63


56


18


4.0


3.5


5.4


4.3


61


48


78


62


19


5.7


4.7


5.0


5.1


77


59


85


74


20


4.4


5.2


5.0


4.9


92


72


96


87


21


6.1


5.5


4.7


5.4


88


66


66


73


22


4.8


4.6


4.7


4.7


70


57


77


68


23


4.4


4.0


4.6


4.3


75


57


71


68


24


4.2


4.4


4.3


4.3


60.


57


68


62


25


2.9


3.1


3.5


3.2


55


49


62


55


26


3.7


2.3


3.6


3.2


81


29


86


65


27


2.4


3.7


4.4


3.5


40


46


79


55


28


3.8


3.3


4.3


3.8


88


58


94


80


29


2.8


2.8


2.6


2.7


78


62


69


70


30


2.1


2.5


2.2


2.3


88


70


81


80 •


31


2.0


2.5


2.8


2.4


80


70


93


81


MHtel


3.64


3.70


3.88


3.74


78.0


63.4


78.1


73.2



Minimum der relativen Feuchtigkeit 29% am 26.



Berichtigung: 1m Abschnitte „Windvertheilung nach den drei taglichen
Beobachtungen" hat sich im Anzeiger pro November 1873 ein Fehler ein-
geschlichen. Di e richtigen Werthe sind die Folgenden :
November. Windrichtung N, NO, O, SO, S, SW, W, NW.
Pcrcente der Haufigke/f 9, 1, 3, 18, 9. 3, 51, 6.



Digitized by



Google



13



und Erdmagnetismus, Hohe Warte bei Wien (Seehdhe 194 Meter),
December 1873.



Windesrichtung und Starke


Windesgeschwindigkeit in
Kilomet. pr. Stunde




Ozon




19 h


2 b


9 b


12-20''


20-4 h


4-12 h


Tages-

summe


19 h


2 h


9 h


WNW 4


NW 4


NW 4


46.0


43.4


45.1


1076


| 4


4


3


NW 2


NW 2


W 1


32.1


17.9


17.4


539


{>


4


3


NW 1


NW 1


N


14.3


9.1


6.8


241


1 4


5


3


80


NW 1


NW 2


7.1


9.0


28.0


353


. r>





6





SW





14.6


7.1


4.0


206


6


5


4


W


w r>


NW 5


7.5


30.9


45.3


669


! !


1


1 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Online LibraryKaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien. MathAnzeiger der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften ..., Volume 11 → online text (page 3 of 20)