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Th. Ludw. Wilh. (Theodor Ludwig Wilhelm) Bischoff.

Entwicklungsgeschichte des hunde-eies online

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hinteren Theile der ersten Visceralspalte.

Tabula XIII.

Fig. 45. B. EmLrjo des letzten Eies, 5mal vergrofsert. a Luft- und Speiserohre; b Thjmus-
driise; c rechte, d linke Vorkammer; e rechte, f linke Herzkammer; g rechte, h linke Aorta; i drei
Leberlappen; k Magen ; / Darmschlinge, welche noch durch einenFaden (m), den friiheren Duct, omphalo-
mesentericus, mit der Nabelblase (n) in Verbindung steht; o Wolff'sche Kb'rper.

Fig. 45. C. Gehirn dieses Embrjo in der Seitenansicht, 5mal vergrofsert. a Vorderhirn, Hemispha-
ren, welche das Zwischenhirn schon so iiberwblbt haben, so dassnurnochdessenuntererTheil, derTrichter
(b) in dieser Ansicht gesehen wird; c Mittelhirn (Vier-Hiigel) ; d Hinterhirn (kleines Gehirn); e Nachhirn
(Medulla oblongata); / Trigeminus mit seinem Ganglion; g sogenannter Nackenhbcker; h Riickenmark.

Fig. 45. D. Dasselbe Gehirn von oben, 5mal vergrofsert. a Vorderhirnblasen, Hemispharen;
b Zwischenhirn, dessen Decke sich gespalten hat und eingesunken ist, so dass die Vorderhirnblasen iiber
seinen vorderen Theil heriiberriicken; c Mittelhirn.

Fig. 45. E. Dieselbe Ansicht von oben; alle Hohlen sind gebffnet, man sieht also zuvbrderst in
die Hohlen der Vorderhirnblase (a) und auf deren Grunde die gestreiften Hugel (b); die Hb'hle des Zwi-
.schenhirns (c) ist fast ganz ausgefiillt, indem seine beidenSeitentheile zu denSehhiigeln werden; die Hohle
des Mittelhirns, Aquaeductus Sjlvii (</), ist noch ansehnlich; aus ihr gelangt man in der Tiefe in den
vierten Ventrikel.

Fig. 45. F. Senkrechter Durchschnitt des Kopfes und Gehirns eines Embrjo desselben Alters.
a Vorderhirn, Hemispharen ; b gestreifter Hugel an der Basis derselben; c Zwischenhirn, Sehhiigel; d In-
fundibulum; e Mittelhirn; / Hbhle desselben, Aquaeductus Sjlvii; g Hirnschenkel , welcher sich um den
Balken des Schadels (h) herumschlagt; /' Hinterhirn, kleines Gehirn; k Nachhirn, Medulla oblongata.

Fig. 45. G. Ansicht des Gehirns von hinten. a Vorderhirn; b Mittelhirn; c dessen Hohle, welche
sich nach vorne (d] in die Hohle des Zwischenhirns (dritter Ventrikel) und von hier aus in die Hohle des
Vorderhirns fortsetzt; e Hinterhirn, kleines Gehirn; /Nachhirn, Medulla oblongata, an seiner hinteren
Flache offen als vierter Ventrikel (^), h Riickenmark.

Fig. 45. H. Gleichaltriger Embrjo, nachdem Herz, Darm und Leber entfernt sind. a Luftrohre
und Lunge so gezeichnet, als wenn sie bei durchfallendem Lichte gesehen wiirden; b Enddarm; c rechter
W olf 'scher Kb'rper; d dessen Ausfiihrungsgang; e Hoden oder Eierstock ; f linke Niere , welche erst
sichtbar wird, nachdem man c und e entfernt hat; g Nebenniere; h Stiel der Allantois (Harnblase).



Tabula XIV.

Fig. 46. A. Senkrechter Durchschnitt der Uterinschleimhaut des Hundes, lOmal vergrofsert.
a einfache Schleimkrjpten; b eigentliche Uterindriisen, Glandulae utriculares.

Fig. 46. B. Zwei dieser Uterindriisen mit der Camera lucida, Sjst. Nro. 4, gezeichnet.

Fig. 46. C. Ein kleines Stiickchen solcher Driise mit der Camera lucida, Sjst. Nro. 7, gezeichnet.

Fig. 47. Ansicht der Uterinschleimhaut des Hundes , von oben , \ Omal vergrbfsert. Man sieht
die Eingange in die Uterindriisen und Krjpten.

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134

Fig. 48. A. Stuck des Uterus einer ungefahr 24 Tage trachtigen Hiindin , lOmal vergrofsert,
aufgeschnitten an der Stelle, wo sich ein Ei befand und die Placenta in ihrer Bildung begriffen ist. Die
aufsere Eihaut ist mit ihren Zotten von der an dieser Stelle stark angeschwollenen Unterinschleimhant
zum Theil losgelost und zuriickgeschlagen, wobei man sieht, dass die Zotten der ersteren in die Miindun-
gen der Driisen der letzteren eingesenkt waren.

Fig. 48. B. Senkrechter Durchschnitt der Uterinschleimhaut an der Stelle ihrer Placentaran-
schwellung, 10mal vergrofsert. Man sieht, dass sowohl die Krypten (a) sich durch Ausstiilpung ihren Wan-
dungen vergrofsert haben, als namentlich auch die Uterindriisen (c) sich in ihrem Anfangstheil (b) sehr
bedeutend erweitert haben.

Tabula XV.

Tafel der schem^tischen Durchschnitte.

In alien Figuren ist der Uterus braun, die Zona pellucida blau, das animale Blatt der Keimblase
echwarz, das vegetative gelb, das Gefafsblatt ziegelroth, die Allantois carminroth genialt.

Fig. 1 8 Querdurchschnitte des Uterus und Eies, 9 14 Langendurchschnitte derselben.

Fig. 1. Das aus Zona und animalem Blatte der Keimblase bestehende Ei liegt noch frei im Uterus.

Fig. 2. Ebenso, allein auch das vegetative Blatt hat sich gebildet.

Fig. 3. Die Zona hat sich an den Uterus angelegt. Die Keimblase ist noch frei, dass Gefafsblatt
hat sich in ihr entwickelt.

Fig. 4. Das animale Blatt der Keimblase hat sich im grofsten Theile seiner Ausdehnung an
die Zona und somit auch den Uterus angelegt und fa'ngt dadurch an, den Embryo mit der Amnionfalte zu
iiberziehen,

Fig. 5. Der vorbeschriebene Process hat sich welter entwickelt; der Embryo ist dadurch ganz
in das Amnion eingeschlossen, und der peripherische Theil des animalen Blattes (serb'se Hiille) steht nur
noch an einem Punkte (iiber dem Ru'cken des Embryo) mit dem Amnion in Verbindung. Aus dem un-
teren Ende des Embryo ist die Allantois hervorgebrochen und hat sich hier an die von serb'ser Hiille
und Zona bekleidete Uterinschleimhaut angelegt, welche sich hier zur Placenta zu entwickeln angefangen hat.

Fig. 6. Letzterer Vorgang ist durch starkeres Wachsthum der Allantois welter ausgebildet.

Fig. 7. Die Allantois ist noch weiter iiber den Riicken des Embyro heriiber in dem Eie herum-
gewachsen und drangt daher den vom Gefafs- und vegetativen Blatt gebildeten Theil der Keimblase
(Nabelblase) nach der entgegengesetzten Seite des Eies.

Fig. 8. Die Allantois ist endlich so stark gewachsen, dass sie um den Embryo, Amnion nd Na-
belblase herumreicht und sich ihre Enden fast beriihren.

Fig. 9. wie Fig. 2.

Fig. 10. Fig. 3.

Fig. 11. Fig. 4.

Fig. 12. Fig. 5.

Fig. 13. Fig. 6.
Fig. 14. " Fig. 7,



Verbesserunffen.



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47


1


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47


4





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11





48


> 11





59


11


u.



lies: Mammiferes statt Mammiferes.
Zeugung statt Erzeugung.
Dottermasse st. Dottermaasse.
ihn statt sie.
ihn statt sie.
feinen statt freien.
fehlt vor ihnen in.
lies: die statt den.
dass eins statt das eins.
> Memoire statt Memoir.
vesicules statt vesicules.
s'opere statt s'opere.
wann statt wenn.
fehlt vor Eierstock linken.
lies: seine statt ihre.

quellen statt quillen.
fehlt hinter konnen der Punkt.
lies: nun statt nur.

fehlt vor in das Komma.
lies: Stufe statt Stufet.
d'ecusson statt d'ecusson.
epais statt epais.
Linse statt Loupe.



S.



63 Z. 10 v. u.

66 17 ob.
66 > 6 u.

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1
10



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73
77



81
84



17
13



ob.



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ob.



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86 6

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86 6 u.

92 11

99 21

101 3

102 10
119 6 ob.

134



lies: Kreises eine statt Kreise seine.
Allgemeinen statt Allgemeine.
wasserhellem st. wasserhellen.
cette statt celle.
pris statt pres.
Pole statt Poole.
i n statt u n d.

Iste, 2te, 3te primitive Hirn-
blase statt Vorderhirn, Mittelhirn,
Hinterhirn.

miissen vor unter die Worte indem
es sich fortfallen.

fehlt hinter sogenannte serose.
fehlt vor Eihaut aufseren.
lies: diesem statt diesen.
gehorige statt gehorigen.
Tagen statt Thgen.
rechts statt links,
fehlt hinter lang das Komma.
lies: entwickelt sich, statt ent-
wickelt, sich.

lies: Uterinschleiinhaut statt Un-
terinschleimhaut.



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