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Vernon L. (Vernon Lyman) Kellogg.

Darwinism to-day; a discussion of present-day scientific criticism of the Darwinian selection theories, together with a brief account of the principal other proposed auxilary and alternative theories of species-forming online

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The fraction differs in different orders of kin, becoming smaller
as they are more remote. When the kinship is so distant that
its effects are not worth taking into account, the peculiarity of the
man, however remarkable it may have been, is reduced to zero in
his kinsmen. This apparent paradox is fundamentally due to the
greater frequency of mediocre deviations than of extreme ones,
occurring between limits separated by equal widths" (pp. 194-195).

"The law of regression in respect to stature may be phrased
as follows : namely, that the deviation of the sons from P are on
the average equal to one-third of the deviation of parent from P,
and in the same direction or more briefly still; if P -f- ( D) be
the stature of a parent, the stature of the offspring will on the
average be P -f- (1-3 D)" (p. 104).

"Thus, however paradoxical it may appear at first sight, it is
theoretically a necessary fact, and one that is clearly confirmed
by observation, that the stature of the adult offspring must, on the
whole, be more mediocre than the stature of their parents; that is
to say, more near to the M of the general population" (p. 95).

"The law of regression tells heavily against the full hereditary
transmission of any gift. Only a few of many children would
be likely to differ from mediocrity so widely as their mid-parent,
and still fewer would differ as widely as the more exceptional of



98 DARWINISM TO-DAY.

the two parents. The more bountifully the parent is gifted by
Nature, the more rare will be his good fortune if he begets a son
who is as richly endowed as himself, and still more so if he has
a son who is endowed yet more largely" (p. 106).

Morgan, T. H., "Evolution and Adaptation," p. 104, 1903.

6 Johannsen, W., "Uber Erblichkeit in Populationen und in reinen
Linien," 1903.

7 Delage, Yves, "L'Heredite," 2d ed., p. 308, 1903.

8 Pfeffer, G., "Die Umwandlung der Arten," p. 26, 1894.

9 Wolff, G., "Beitrage zur Kritik der Darwin'schen Lehre," pp. 50
ff. I quote as follows :

"Fur jeden, der sich den Grundgedanken der Selektionstheorie
auch nur einigermassen klar gemacht hat, kann kein Zweifel darii-
WolfPs criticism ber bestehen, dass die natiirliche Selektion immer
of panmixia. nur ein einziges Anpassungsgebilde, niemals aber
zwei oder gar noch mehr zu gleicher Zeit ziichten kann. Es konnen
z. B. Auge und Ohr nicht gleichzeitig geziichtet werden, denn sonst
miissten ja die ausgelesenen Individuen mit den besten Augen
zugleich auch diejenigen mit den besten Ohren sein, eine Vorausset-
zung, die wir um so weniger machen diirfen, als dieselbe ja auf
alle iibrigen Organe ausgedehnt werden miisste. Die Naturziichtung
wird sich immer auf die Ziichtung desjenigen Organes verlegen,
dessen bessere Ausbildung fur das Tier den grosseren Vorteil
bietet. 1 1st ein gutes Auge niitzlicher, als ein gutes Ohr, so
sind die Individuen mit den besten Augen denen mit den besten
Ohren gegeniiber in Vorteil : sie werden geziichtet. Wahrend also
das Auge geziichtet wird, steht das Ohr nicht unter dem Einfluss
der Selektion, also unter dem Einfluss der Panmixie. Unter diesem
Einflusse stehen aber samtliche Organe mit Ausnahme des ein-
zigen, welches gerade gezuchtet wird, sie fangen daher alle an.
einen Riickbildungsprozess einzugehen. Sobald nun eines der nicht
gezuchteten Organe bereits so weit riickgebildet ist, dass der Zu-
stand desselben eine Gefahr fur den Organismus in sich schliesst,
alsdann wird sich die Naturziichtung diesem Organe zuwenden,
denn dann ist eine bessere Ausbildung dieses Organes ein grosserer
Vorteil als die des andern. Die Selektion iiberlasst also dieses
letztere seinem Schicksal, d. h. der ruckbildenden Panmixie, unter
deren Einflusse die andern Organe immer noch stehen.

'Jedes Gebilde, welches durch Naturziichtung hervorgebracht ist,
auch wenn es jetzt von untergeordneter Bedeutung ist, muss einirnl
Generationen hindurch. d. h. so lange als die Selektion zu seiner
Herstellung brauchte, das allerwichtigste gewesen sein, eine Konse-
quenz, die allein geniigt, den ganzen Darwinismus ad absurdum zu
fiihren.



DARWINISM ATTACKED. 99

"Wem die Absurditat dieser ganz unvermeidlichen Konsequenzen
noch nicht einleuchtet, der moge sich die Sache an einem Bilde
versinnlichen. Wenn ein Lehrer eine Klasse von Schiilern zu
unterrichten hat und dabei so verfahrt, dass er immer einen Schiiler
zu sich auf sein Zimmer nimmt und dort unterrichtet, unterdessen
aber die iibrigen treiben lasst, was sie wollen, so wird er bei einer
Inspizierung durch den Schulrat mit seiner Klasse wenig Staat
machen konnen, weil die Schuler weit mehr Zeit auf das Vergessen,
als auf, das Behalten und Lernen verwendet haben. Sie werden
daher nicht nur das, was sie bei diesem Lehrer in den wenigen
Einzellektionen, sondern auch das, was sie in den fruhern Klassen
gelernt hatten, vergessen haben. Genau so beim Organismus. Alle
Organe stehen eine weit langere Zeit unter dem Einflusse der Pan-
mixie, als unter dem der Selektion ; wenn also die Panmixie einen
Einfluss ausiibt, so wird dieser Einfluss der iiberwiegende sein, und
wenn dieser Einfluss dem der Selektion entgegengesetzt ist, so wird
der Einfluss der Selektion ganzlich aufgehoben werden, d. h. der
riickbildende Einfluss wiirde die Oberhand behalten, das ganze
Tier miisste sich mit Stumpf und Stiel zuriickbilden, ein Vorgang,
bei welchem die Panmixie zu vergleichen ware einem Feuer, das
ein Dorf ergriffen hat, die Selektion dagegen einer Feuerwehr,
welche mit der Spritze immer wieder an dasjenige Haus fahrt, aus
dem gerade die starksten Flammen herausschlagen. Diese Feuer-
wehr wird gewiss nicht viel von dem Dorfe retten.

"Der Darwinismus muss also, wenn er der Absurditat dieser
Konsequenzen entgehen will, notwendig annehmen, dass diejenigen
Organe, welche jeweilig nicht unter dem Einflusse der Selek-
tion stehen, ruhig und unbeschadet warten konnen, bis die miitter-
liche Sorgfalt der Selektion, welche sich immer nur einem ihrer
Kinder widmen kann, sich ihrer wieder annimmt. Das heisst der
Darwinismus muss annehmen, dass die Panmixie keinen Einfluss
auf die Organisation hat.

"Da aber die Variierung eine Thatsache ist, so muss er anneh-
men, dass giinstige und ungiinstige Variierung die gleiche * Wahr-
scheinlichkeit haben, womit ein weiterer Beweis geliefert ist, dass
der Darwinismus nur mit graduellen Veranderungen rechnen kann.

"Die Lehre von der Panmixie und die Selektionstheorie vertragen
sich nicht mit einander. Aus der Richtigkeit der einen folgt die
Falschheit der andern. Und insofern die Selektionstheorie eigentlich
die Voraussetzung zur Lehre von der Panmixie ist, vernichtet diese
letztere sich selbst durch ihre blosse Existenz. Ihre Bejahung

1 Ist man, wie Emery, der Ansicht, dass ungiinstige Variierungen
grossere Wahrscheinlichkeit haben als gunstige, so muss man
hieraus allein die Unrichtigkeit der Selektionstheorie folgern.



ioo DARWINISM TO-DAY.

schliesst ihre Verneinung in sich, d. h. sie leidet an einem unlosbaren
inneren Widerspruch."

18 This 'necessity of constantly active selection must apply as well
to specialised function as to specialised organ. But it is not diffi-
Exampleof inef-cult to call attention to certain functions or physio-
fective panmixia, logical capacities of various animals which seem to
negative this declaration of the need of constant selection to main-
tain specialisation. For example, I have shown ("Regeneration in
Larval Legs of Silkworms," Jour. Exper. Zool., Vol. I, pp. 593-599,
10 figs., 1904) that the long "domesticated" mulberry silkworm larva
possesses the capacity of regenerating any of its legs, if the mutila-
tion has not removed the whole appendage. Now the assumption
of most selectionists is that this capacity for regenerating injured
legs and other parts is a specialisation, adaptive and advantageous.
But in connection with this particular case, it should be borne in
mind that the silkworm has been for approximately 5,000 years a
domesticated animal, cared for under such conditions as to make
the natural loss of legs almost an impossible occurrence. Perfectly
protected against such natural enemies as bite off legs, there has
certainly been nothing of that sharp necessity, during all the life of
countless generations of silkworms, which is supposed to be the
basis for maintaining the advantageous capacity for regeneration.
There has been a clear field for panmixia. But the regenerative
capacity still exists in effective degree.

11 See a recent paper by Vejdovsky ("Uber einige Siisswasser-
Amphipoden, III. Die Augenreduktion bei einem neuen Gam-
Example of pro- mariden aus Irland und uber Niphargus caspary

gressive degener- p ratz aus den Brunnen von Miinchen," in 5\ B. Kgl.
cable by nrtoral Bohm. Ges. d. Wiss., 1905), embodying the results of
selection. his studies on the reduction of the size in certain

small Crustaceans (Gammaridge), which he found living in the Irish
Sea at a depth of from 130 to 150 feet. These Crustaceans form
an interesting series showing a gradual reduction of the eyes. It is
shown clearly that this reduction proceeds very regularly from the
periphery toward the interior. First, there is apparent a high degree
of variability of all parts, then the optic parts of the eye disappear,
and finally the nervous, or retinal, parts. This course of reduction
is only explicable, according to the author, on a basis of the
inherited degenerative results of a lack of use, for in any decreas-
ing use exactly this course of individual degeneration of the eye
is what is met with ; that is, the active external optic elements
degenerate first, and later the nervous, or retinal, elements.

12 Weismann, A., "On Germinal Selection as a Source of Definite
Variation," trans. McCormack, pp. 38 ff., 1896.



DARWINISM ATTACKED. 1OI

11 The Mayflies, or lake-flies, constitute an order (Ephemerida)
of insects which spend from several months to perhaps a couple
of years in their immature life (as crawling, gill-bearing, wingless
aquatic larvae), and from a few hours to at most a few days as
free-flying adult creatures. Many other insects (indeed most in-
sects) have a much shorter adult life than immature life, and
most of them have very different structures in the two life-periods.
Hundreds of insect kinds take no food in the adult stage and many
others tfcat do have food-habits quite different from the larval habits.

14 Henslow, G. W., "Origin of Flowering Structures," 1895.

15 Wolff, G., "Beitrage zur Kritik der Darwin'schen Lehre," pp. 41,
ff., 1898. I quote as follows :

"Ware die Wahrscheinlichkeit einer niitzlichen Variierung wirk-
lich so klein, wie Emery behauptet, ware sie wirklich so klein, wie
Wolff's discus- die Wahrscheinlichkeit, dass in dem Satz . einer
sionoftheselec- Druckseite durch beliebiges Ersetzen eines beliebigen
tion coefficient. Buchstaben durch einen beliebigen andern ein Druck-
fehler verbessert wird, dann konnte sich der Darwinismus gleich
von vornherein begraben lassen. Er konnte dann nicht mehr sagen :
die Auslese des Bessern muss notwendig eine Steigerung des
Niitzlichen ergeben. Die erforderlichen Voraussetzungen waren dann
noch viel verwickelter ; es miisste dann auch noch iiber den Inten-
sitatsgrad 1 des Selektionsprozesses eine Voraussetzung gemacht
werden : er muss so hoch sein, dass die Summe aller iiberlebenden
dx 2 (unter denen vor Eintritt des Selektionsprozesses die unge-
heure Mehrzahl negativ, das Vorhandensein positiver dagegen
ausserst unwahrscheinlich war) eine positive Zahl wird. Der
Kampf urns Dasein an und fur sich nutzt also noch- gar nichts ;
erst wenn er jenen ganz bestimmten Intensitatsgrad erreicht, dann
erst wirkt die Selektion verbessernd. Und wie hoch ist dieser von

1 Dieser Intensitatsgrad ist eine genau bestimmte, wenn auch
selten bestimmbare Zahl. Sie giebt das Verhaltnis der erzeugten zu
den sich fortpflanzenden Nachkommen an. Man konnte diese
Verhaltniszahl den Selektionskoeffizienten nennen.

2 Ich muss trotz der Einwendungen Emerys meine Schreibweise
dx beibehalten. Sage ich, dass der Darwinismus mit dem Vari-
ierungsinkrement nur dann rechnen diirfe, wenn er von ihm keine
bestimmte Grosse voraussetzt, sondern ihm gestattet, sich der Null
beliebig zu nahern, und will ich dies durch ein mathematisches
Zeichen ausdriicken, so ist das einzig richtige dx. Ob die wirk-
lichen Variierungsinkremente messbar sind oder nicht, ist dabei
ganz gleichgiltig. Ubrigens ist Emery im Irrtum, wenn er meint,
alle seien messbar. Die wenigsten sind es. Die Differenz in der
Disposition zur Tuberkulose zwischen zwei vollig gesunden Indi-
viduen ist z. B. gewiss nicht messbar, und doch kann gerade hier
eine, wenn auch noch so kleine Differenz, im Kampf urns Dasein
den Ausschlag geben.



102 DARWINISM TO-DAY.

Emery geforderte Intensitiitsgrad ! Nimmt man an, ein Tier habe
40,000 Millionen Kinder, von welchen nur 2 Individuen sich fort-
pflanzen, so ware nach Emerys Rechnung dieser Selektionsprozess
noch nicht einmal intensiv genug, urn es vvahrscheinlich werden zu
lassen, dass diese 2 im Durchschnitt sich irgendwie verbessert
haben. 1 Und dabei ist noch vorausgesetzt, dass die Selektion von
den 40,000 Millionen wirklich ganz genau die 2 Besten heraus-
gefunden hat. Dies wird natiirlich nie der Fall sein. Denn je
geringer die Prozentzah! der giinstigen Variierungen ist, um so
weniger wird das Resultat der Selektion von Variierungsvorteilen,
um so mehr dagegen von Situationsvorteilen abhangen. Nehmen
wir z. B. eine Tierklasse, bei welcher die Verhaltniszahl der erzeug-
ten und der erhaltungsfahigen Individuen der von Emery geforderten
Zahl vielleicht am nachsten kommt : die Bandwiirmer. Nehmen
wir also an, ein Bandwurm erzeuge wahrend seines ganzen Lebens
40.000 Millionen Eier. Unter den abgehenden Eiern findet eine
Selektion statt : nur die, welche vom Zwischenwirt gefressen werden
konnen sich zur Finne entwickeln. Es werden aber ungeheuer
wenige gefressen, die meisten gehen ungefressen zu Grunde. Wir
haben also eine intensive Selektion. Wovon hangt es aber ab, ob
das Ei gefressen wird? Ganz ausschliesslich von aussern Umstan-
den. Die individuellen Eigenschaften der Eier kommen nicht in
Betracht. Wir haben also hier einen Selektionsprozess, bei
welchem ein Einfluss der Variierungsvorteile absolut ausge-
schaltet ist, bei welchem ausschliesslich Situationsvorteile in Be-
tracht kommen. Nur in Bezug auf die Resistenzfahigkeit konnten
Variierungsvorteile von Belang sein, die wir aber ausschalten
konnen, indem wir uns auf ein bestimmtes Anpassungsgebilde
beschriinken (was iiberhaupt bei jeder Darwinistischen Betrachtung
notig ist), z. B. die Entstehung der Saugnapfe, etc. Dass unter
den relativ wenigen gefressenen Eiern sich eines von den 2 mit
einer in Bezug auf die Saugnapfe vorteilhaften Keimesanlage
befinde, ist ausserst unwahrscheinlich. Die gefressenen Embryonen
kommen nun 'zur engeren Wahl.' Nicht alle werden in fremden
Organismus bleiben. Viele werden einfach abgehen. Bei diesem
Selektionsprozess, der lange nicht so intensiv ist, als der erste,

1 Wobei noch zu beachten ist, dass die Zahl 100 der Elemente, in
welche Emery ein Organ sich aufgelost denkt, selbstverstandlich
eine willkurliche ist, und dass diese Zahl der Wirklichkeit natiirlich
um so naher kommen wird, je grosser sie angenommen wird. Wie
enorm wiirde sich dann erst die Zahl der Kombinationen vermehren !
Ubrigens kommt es auf die Zahlen gar nicht an : das Wichtige ist,
dass mit der Emeryschen Annahme der Hypothesenkomplex,
welchen die Selektionstheorie darstellt, um eine neue und zwar das
Fundament betreffende Hypothese vermehrt wurde.



DARWINISM ATTACKED. 103

koimon auch (aber keineswegs ausschliesslich) Variierungsvorteile
mitwirken. Die soweit gelangten Finnen kommen nun zu einer
noch engern Wahl. Nur diejenigen entvvickeln sich weiter, deren
Zwischenwirte gefressen oder gegessen werden. Diesen Selektions-
prozess konnen wieder eine Unzahl der verschiedensten Faktoren
beeinflussen. Mehr oder weniger grosser Geschmack an rohem
Fleisch, mehr oder weniger grosse Achtsamkeit der Sanitatsbehor-
den, diplomatischer Notenwechsel tiber Grenzverkehr : das sind alles
Faktoren, die in Betracht kommen konnen. Eine schneidige Reichs-
tagsrede kann unter Umstanden iiber Tod und Leben von Tau-
senden von Bandwiirmern entscheiden. Eine Klasse von Faktoren
kommt aber ganz gewiss nicht in Betracht, das sind individuelle
Vorteile der Finnen. Auch hier ist also die Wirkung der Vari-.
ierungsvorteile ausgeschaltet. Unter den gefressenen oder geges-
senen Finnen findet wahrscheinlich wiederum ein Selektionsprozess
statt, bei welchem Variierungsvorteile (aber keineswegs ausschliess-
lich) mitwirken konnen. Von den 2 Individuen mit vorteilhaft
variierten Saugnapfen wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach kein
einziges zur letzten Wahl gekommen sein. Also selbst bei denjeni-
gen Tieren, bei welchen die Uberproduktion die grosste ist, konnte
nach der Emeryschen Rechnung die Selektionstheorie zur Erkla-
rung der Anpassungserscheinungen nicht mehr verwendet werden."

16 See Piepers, M. C, "Mimikry, Selektion, Darwinismus," 1903,
PP- 376 ff. Author shows how an enormous mortality among
oysters can occur without any reference to their fitness for lite,
and also gives other interesting cases of indiscriminate non-
selective mortality.

17 Kellogg and Bell, "Studies of Variation in Insects," Proc.
Wash Acad. Sci., Vol. VI, pp. 203-332, 1904. I quote the follow-
ing:

"There are certainly few selectionists left who honestly believe
that the minute fluctuating variations in pattern, in size, in curve
Example of non- of a vein, in length of a hair, etc., have that life-
selection of trivial and-death value which is the sole sort of value that
differences. an 'advantageous variation' must have to be a ser-

viceable handle for the action of natural selection. As a matter
of fact, no systematist will have escaped having had it distinctly
impressed on him that he recognises differences in the pattern of
lady-bird beetles, in the number of fin rays in fishes, in the branch-
ing of a vein in flies' wings, that no enemy, no agent of natural
selection, can recognise, at least to the extent of pronouncing
sentence of death (or not pronouncing it) on its basis. And
further, no biologist really satisfies himself with the worn state-
ment, 'We must not presume to judge the value of these trivial,



104 DARWINISM TO-DAY.

these microscopic differences, for we do not know all the complex
interrelation and interaction of the organism and its environment.'
We do not, but we do know for many cases that such differences
are actually not of life-and-death selective value, and reason
compels us to believe to a moral certainty that in other cases these
fortuitous trivialities have similar lack of life-and-death importance.
The case of the variation of the convergent lady-bird beetle, Hip-
podamia convergent (p. 275 et seq.), is distinctly in point. In our
account of this variation we have called attention to the suggestive-
ness, in its light on the rigour of the 'struggle for existence' among
individuals, of the fact that among several thousand individuals,
gathered together to hibernate after an active life, having been
exposed to the attacks of bird and insect enemies, to the rigours
of climatic conditions and to the necessities of obtaining food
(other smaller insects, as aphids, etc., caught alive), such a range
of variation in pattern is found as enables us to describe (so that
they may be actually readily distinguished by verbal description),
eighty-four 'aberrations' or pattern-variates ; lady-birds with no
spots, with one, with two, with three, with each of all the numbers
up to and including eighteen distinct small black spots, the different
numbers usually being represented by several different combinations
of spots. Systematic entomologists describe Hippodamia convergent
as a brown-red beetle with six black spots on each elytron, and this
description is true for most beetles of this species. But not at all
for all ; nor even approximately for many. After a season of ex-
posure to the struggle for existence, to the rigours of selection,
individuals with one spot, with six spots, with twelve spots, with
eighteen, find themselves alive and healthy ; they come together
to pass a quiet winter under the fallen oak leaves on a mountain
side, ready to mate miscellaneously in the spring, and produce young
of all manner of pattern (as far as number and arrangement of
spots go) ; which young, whether twelve-spotted as they ought to
be, or no-spotted, or eighteen-spotted as they may be, will appa-
rently go safely through life despite the malevolent search of the
all-powerful Inquisitor, Rigour of Selection !

"Directly touching this point, too, are our data of the variation
of series of honey-bees collected from free-flying individuals after
exposure as adults to the rigours of outdoor life, as compared with
the variation in the series of bees, adult, but collected just as issu-
ing from the cells before being exposed as adults in any way to
the external dangers of living. Series of both drones and workers
representing both exposed and unexposed individuals were studied.
The results of this examination are, put in one statement, that the
variation among the exposed individuals is no less than that among



DARWINISM ATTACKED. 105

the unexposed individuals. This means that these various, mostly
slight, blastogenic variations (although in such important organs
as the wings) which occur among bees at the time of their issuance
as active, winged creatures, are not of sufficient advantage or dis-
advantage to the individuals to lead to a weeding out (by death)
or saving of such varying individuals by immediate selective action.
Whatever the rigour and danger of the outdoor bee life, these
variations seem to be insufficient to cut any figure in the persist-
ence or non-persistence of any individual in the face of this rigour."

16 Conn, H. W., "The Method of Evolution," pp. 72 ff., 1900.

18 Wolff, G., "Beitrage zur Kritik der Darwin'schen Lehre," pp,
24 et seq., 1898.

20 Plate, L., "Uber die Bedeutung des Darwin'schen Selections-
prinzip," pp. 17-18, 1903.

21 Morgan, T. H., "Evolution and Adaptation," 1903.

22 De Vries, in a recent paper ("Altere und Neuere Selektions-
methode," Biol. Centralbl, Vol. XXVI, pp. 385-395, 1906), describes
the new methods of plant amelioration adopted by the Svalfor Ver-
suchsstation (Sweden). These methods have been determined
largely by the acceptance of De Vries's mutations theory as a
working hypothesis.

21 For account of the breeding and amelioration (artificial selec-
tion) of plants see Darwin, "Variation of Animals and Plants

References to un der Domestication," many editions ; Bailey, L.
books and papers H., "Plant-breeding," 4th ed., 1906; Hays, W. M.,
on plant-breed- "Plant-breeding," Bull. 29, Div. Veg. Phys. and
*** Path., U. S. Dept. Agric., 1901; Webber, H. J.,

and Bessey, E. A., "Progress of Plant-breeding in the United
States," Yearbook of U. S. Dept. Agric., for 1889, pp. 465-490;
Kellogg, V. L., "The Scientific Aspects of Luther Burbank's Work,"
Pop. Sci. Mo., pp. 363-374, Oct., 1906 (reprinted in Appendix to
chapter ix of this book).

24 Pfeffer, Georg, "Die Umwandlung der Arten," pp. 19-20, 1894.

25 De Vries, H., "Species and Varieties, their Origin by Mutation,"
pp. 798-826, 1905.

26 Korschinsky, S., "Heterogenesis und Evolution," Naturwiss.
Wochenschrift, Vol. XIV, p. 276, 1899.

27 Coe, C. G., "Nature versus Natural Selection," 1894. A book
devoted wholly to denying any validity at all to natural selection.

28 Delage, Yves, "L'Heredite," 2d ed,, p. 419, p. 843, 1903.

" Morgan, T. H., "The Origin of Species through Selection Con-
trasted with their Origin through the Appearance of Definite
Variations," Pop. Sci. Mo., pp. 54-65, May, 1905.



CHAPTER V.

DARWINISM ATTACKED (CONTINUED): THE
THEORY OF SEXUAL SELECTION.

THE differences between male and female individuals of
a single species are often striking; recall the gorgeous
colouring, the plumes and tufts and tail-feathers
sexual differ- of many male birds compared with the sober
* noe8 ' and quiet plumage of their mates ; the antlers

of the stag, the mane of the lion and bison, the beard of
the goat, many monkeys, and of man. Recall the mammae
of the female quadrupeds, the brood pouches of the female
kangaroos and opossums, the small size, compared with their
mates, of many female birds, the winglessness of many fe-
male insects. Other less familiar kinds of animals show



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